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Verlassen und Wiederfinden
Datum: 15.03.2026, Kategorien: Romantisch
... von Janett zu sein, denn so einige Male wurde ich reizenden Damen vorgestellt, aber immer so, dass jeder wusste, dass wir zusammen gehören. Manchmal musste ich schmunzeln, wenn Janett besonders dick auftrug. Zwischen zwei Vorstellungen meinte ich lächelnd zu ihr. "Bleib ruhig, meine Kleine. Ich laufe dir nicht weg. Es besteht keine Gefahr und übertreib nicht so." "Nils, ich habe nach dem Scheitern meiner Ehe eine nicht so leichte Zeit gehabt. Einige meiner Freunde und Bekannten habe es nicht verstanden und mich für Freiwild gehalten. Eine Frau mit einem kleinen Kind. Na, du kannst dir den Rest vorstellen. Da habe ich mich ein wenig zurück gezogen. Und das war auch wieder nicht recht. War schon eine irre Zeit." Nach eine Weile des Nachdenkens meinte sie. "Und jetzt möchte ich ihnen meinen Schatz vorstellen, habe aber Angst, dass er dabei jemand sieht, die hübscher und begehrenswerter ist und dann weg ist." "Janett, so einer bin ich nicht. Du bist eine schöne und begehrenswerte Frau, dazu noch klug und was viel wichtiger ist, du bist meine Geliebte, meine Liebe. Also keine Gefahr." Wir tranken unseren Kaffee aus und fuhren dann wieder zu ihrem Haus. Am nächsten Tag war etwas Hektik. Die Frauen waren wohl mehr aufgeregt als ich, obwohl ich doch den Vater meiner Janett kennenlernen sollte. Janett sah nach dem Friseurbesuch und dem Umkleiden hammermäßig aus und ihre Mutter war ebenfalls eine noch sehr schöne Frau. Ich nahm meine Liebe in den Arm und meinte ...
... nur. "Dich behalt ich. Deine Mutter zeigt mir, wie du in einigen Jahren aussehen wirst und das ist schon eine Versuchung für einen Mann." "Du denkst aber daran, dass ich dich nicht teile, auch nicht oder gerade nicht mit meiner lieben Mutter." Dann war das Taxi da, Julius versorgt mit einer jungen Babysitterin und wir fuhren zu dem Lokal, in das ihr Vater uns eingeladen hat. Kurz vor dem Eintreffen meinte Janett leise zu mir. "Nils, nicht erschrecken. Er ist eigentlich ein netter Kerl." Ich erschrak nicht, war aber doch mehr als erstaunt. Vor mir stand mein CEO, begrüßte zunächst Janetts Mutter recht herzlich, dann sehr liebevoll Janett und dann mit einem kräftigen Handschlag mich. "So, jetzt ist wohl auch das letzte Geheimnis meiner Tochter gelöst. Also jetzt und für alle Zeiten, ich bin zuerst der Vater dieser jungen Frau, liebe sie sehr und freue mich mit ihr, dass ihr euch gefunden habt. Eins sag ich dir, mein lieber Nils, sehr deutlich. Streng dich an und mach sie glücklich, sonst kannst du mich als bösen Vater erleben. Aber eigentlich habe ich da keine Bedenken, so wie die Kleine strahlt und wie ich hörte, verstehst du dich mit Julius recht gut. Ich wünsche Euch viel Glück." Im Laufe des Abends erfuhr ich noch ein Geheimnis der Familie. Die Trennung der Eltern war dem Fremdgehen des Mannes anzulasten. Das zu der Zeit bestehende Verhältnis mit einer jüngeren Frau hielt nicht lange. Grund war wohl auch das immer noch gute Verhältnis mit seiner nunmehr ...