1. Verlassen und Wiederfinden


    Datum: 15.03.2026, Kategorien: Romantisch

    ... kommt.
    
    "Aber es wird noch ein paar Wochen dauern. Ich kann Julius nicht Mitten im Schuljahr rausreißen. Erst wenn das Schuljahr zu Ende ist. Dann aber bestimmt. Wenn du uns dann noch willst."
    
    Dann klingelte das Haustelefon und ihr Vater meldete sich und teilte nur lapidar mit, dass dass Zimmer noch einen weiteren Tag gebucht wäre. Es werde aber erwartet, dass wir Morgen zum Mittag in der Villa erscheinen. Wir versprachen es, sahen uns an und dann war es mal wieder so weit. Ich hatte mich fast vier Jahre aufgespart und so wie mir Janett glaubhaft versicherte, sie auch.
    
    Für die nächste Zeit pendelte ich zwischen meiner Heimat kurz vor München und Wien hin und her. Janett bereitete ihren Umzug vor, mit Julius verstand ich mich gut und ihre Eltern gönnten uns unser Glück. So nebenbei erfuhren wir dabei auch, dass diese ihren Ausstieg aus dem Berufsleben planten. Sich ein schönes Anwesen in einem kleinen Dorf in den Alpen gekauft hatten und sich dort nur noch sich, ihrer Liebe und der Natur widmen wollten.
    
    Dann war Janett da, Julius gewöhnte sich an seine neue Umgebung und seine neue Klasse und ich erhielt meinen nächsten Schock. Nach einer super Nacht lachte mich Janett an und meinte, sie hätte noch ein Geschenk aus Österreich mitgebracht. Nach einem kurzen Zögern meinte sie, dass sie schwanger wäre. Der Sex mit mir müsse ja Folgen haben. So viel, so oft und so tief, wie ich sie immer abfülle, müsse ja was passieren.
    
    Ich glaube, sie hat sehr auf meine Reaktion ...
    ... gewartet und nach dem weiteren fulminanten Höhepunkt war sie zufrieden. Übrigens wusste meine Familie mal wieder alles viel früher als der Mann, der jetzt geheiratet wurde.
    
    Schon auf unserer sehr klein gehaltenen Hochzeit sah man, dass Onkel Gerd mächtig abbaute. Er war auch der Grund, warum wir nur in einem kleinen Rahmen heirateten. Janetts Eltern war es eigentlich nicht so recht, aber hier hatten wir uns durchgesetzt. Es gab auch keine große Hochzeitsreise aus mehreren Gründen. Zuerst natürlich, weil Janett nicht wollte. Sie wollte nicht schwanger weit fliegen. Und dann wegen Onkel Gerd und seiner sich rapide verschlechternden Gesundheitszustand. Er wollte mich noch in so viele Dinge einarbeiten, mir noch so viel zeigen und hatte immer weniger Kraft.
    
    Kurz bevor Janett entbinden sollte, musste mein Onkel aufgeben und konnte nicht mehr arbeiten. Er wurde zu Hause umsorgt und versorgt. Janett war dabei meiner Mutter trotz ihrer Schwangerschaft eine große Hilfe. Vater sah es nicht so gerne, dass sich Mutter so engagierte, musste sich aber beugen.
    
    Dann war es so weit. Janett bekam unsere Tochter Leonie und nach wenigen Tagen war sie mit der Kleinen zu Hause und wie in vielen Familien bestimmte unsere kleine Tochter den Tagesrhythmus.
    
    Aber auch diese Zeit ging vorbei. Mein Onkel erholte sich ein wenig, freute sich an unserem Nachwuchs und nahm wieder rege an den Geschehnissen in seiner Firma teil. Es war aber dankenswert, dass er sich nie in meine Entscheidungen ...