1. Verlassen und Wiederfinden


    Datum: 15.03.2026, Kategorien: Romantisch

    ... einmischte, denn immerhin hatte er mich zum Geschäftsführer gemacht.
    
    Mit Janett lief es bestens. Sie war meine Frau, meine Geliebte, ja, meine wilde Geliebte und auch die immer besorgte Mutter. Julius hatte sich super eingefunden und wir lebten meinen und auch Janetts Traum einer liebenden Familie.
    
    Aber es kommt, wie es kommen muss. Onkel Gerd schloss seine Augen und kurz nach der Beerdigung wurde das Testament eröffnet und ich sein Alleinerbe. Jetzt war ich selber ein Bauunternehmer. Auch nach Abwicklung aller mit dem Erbe zusammenhängenden Fragen waren wir wohlhabend. Obwohl wir es nicht nötig hatten, stieg Janett nachdem Leonie 1 Jahr alt war, in unserer Firma ein und schon bald hatte sich eine für uns Beide hervorragende Arbeitsteilung eingespielt. Während Janett sich mehr um das Kaufmännische kümmerte, war ich auf den Baustellen unterwegs und sah dort nach dem Rechten.
    
    In der Liebe lief es schon kurz nach der Geburt unserer Tochter wieder umwerfend. Janett war noch immer eine Liebhaberin, die sehr leidenschaftlich war, sehr fordernd. Und eine Frau, die sehr schnell nach der Geburt wieder zu ihrer alten wunderbaren Figur zurückfand.
    
    In all den Jahren seit unserer Versöhnung habe ich nie wieder auch nur den geringsten Ansatz zu dem damals so verstörenden Verhalten bei ihr feststellen können und Gelegenheiten hat sie immer noch. Sie ist eine schöne Frau, kleidet sich modisch, ist immer gut frisiert und geschminkt und hat ein offenes Wesen und sie hat viele ...
    ... Kontakte zu Herren aus der Baubranche.
    
    Wenn ich dabei bin, lässt sie sich schon mal auf einen kleinen Flirt ein. Aber immer nur, um sehr rechtzeitig die Bremse anzuziehen und klarzumachen, dass sie nur mich liebt und es nur mit mir weiter gehen wird.
    
    "Schatz, solange du mich liebst, mich nie betrügst, immer so schön in den Himmel schieß, haben diese Kerle keine, nicht die winzige Chance. Aber denke immer daran. Wir haben uns und wir brauchen keine Dritte, weder männlich noch weiblich."
    
    An einem Abend saßen wir auf der Terrasse, die Kinder schliefen und wir lagen träumend in den Armen des Anderen. Janett flüsterte leise.
    
    "Sag mal mein Geliebter, was hältst du von noch einem Kind, von noch einem Produkt unserer Liebe. Ich wünsche mir noch ein Kind und es wäre jetzt die richtige Zeit. Also überlegt nicht so lange, sonst bin ich irgendwann zu alt."
    
    "Überlegen muss ich da nicht, denn in diesem Fall entscheidest du alleine und so lange ich der Vater sein darf, ist das vollkommen ok."
    
    "Schatz, was soll denn diese Bemerkung. In meine Muschi kommt nur ein Schwanz und das ist deiner. Den kenne ich sehr gut und der hat wenigstens Ahnung, wie er mich nehmen muss, um in den Himmel zu kommen. So, wenn wir uns denn wieder mal einig sind, komm ins Bett und lass uns üben. Ich laufe gleich aus."
    
    Üben ist immer gut und wenn dann auch noch ein Ergebnis entsteht, dass sich Beide wünschen, ist es doch super. Aber auch ohne Ergebnis folge ich meiner Frau gerne und nicht nur ins ...