1. Verlassen und Wiederfinden


    Datum: 15.03.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Nacht."
    
    Das erste Mal mit ihr war wild, ungestüm und leider auch von meiner Seite auch sehr kurz, viel zu kurz.
    
    "Komm, lass es uns noch mal machen. Es war schön mit dir, aber viel zu kurz. Komm, fick mich noch mal so schön. Schieß mich in den Himmel."
    
    Wir liebten uns diesmal, wechselten die Stellungen und kamen zum Schluss beide zu einem wundervollen Höhepunkt. Janett kuschelte sich dicht an mich und dann schliefen wir ein.
    
    Morgens wachte ich auf, sah in zwei Augen, die strahlten und wurde mit einem Kuss richtig wach.
    
    "Warum musste ich dich bloß so austricksen? Wir wollten es doch schon länger. Komm, mein Großer, wir müssen aufstehen. Der Job wartet."
    
    Ich sah mir die Frau an, die da aus dem Bett stieg und sah eine ganz andere Frau. Sie strahlte, die langen Haare lagen locker um ihren Kopf bis auf die Schultern, ihr Körper war die reine Sünde. Versehen mit den richtigen Kurven und nicht super schlank, aber so sexy. Und als sie sich zu mir beugte, konnte ich nicht anders und zog sie noch mal zu mir. Der Kuss versprach den Himmel auf Erden.
    
    Diesmal ließ Janett die Haare offen und trug nur eine kleine modische Brille. Die Arbeitskleidung versteckte zwar immer noch ihren Hammerkörper, aber ich konnte es nicht lassen und zog sie vor ihrer Tür noch mal fest an mich und walkte ihre unteren Halbkugeln.
    
    "Ja, mein Lieber, alles deins. Aber lass uns die Regeln einhalten."
    
    Es fiel mir schwer. Mein Chef lächelte, als wir zum Frühstück kamen und winkte mich kurz ...
    ... zu sich, als wir zur Baustelle wollten.
    
    "Nils, es geht mich nichts an, aber ich will hier keinen Ärger. Also haltet euch zurück."
    
    Und wir hielten uns zurück, zu mindestens dort, wo wir nicht alleine waren. Selbst beim Essen, beim Abendessen war ich immer der Schnellste von uns Beiden und verschwand ohne Umwege auf mein Zimmer. Ich glaube, nein, ich weiß, dass Alle Bescheid wussten, aber Keiner hat je eine Bemerkung gemacht. Spätestens eine viertel Stunde später war Janett da und wir lagen uns in den Armen. Nun glaubt ja nicht, dass wir uns jeden Abend fickten. Nein, aber lieben taten wir uns immer, zärtlich und liebevoll, rücksichtsvoll und immer bemüht, dem Partner Freude zu machen.
    
    Eines Abends saßen wir auf dem Sofa. Janett hatte ihren Kopf auf meinen Schoß gelegt und strahlte mich von unten an.
    
    "Schatz, sind wir nun ein richtiges Paar und wenn ja, was planst du für die Zukunft? Planst du mit mir oder ist es mit uns vorbei, wenn die Aufgabe hier erledigt ist?"
    
    Irgendwie schien sie trotz der super Stimmung nervös zu sein. Ich streichelte ihren Kopf, wuschelte in ihren Haaren und zeichnete ihre Lippen nach.
    
    "Janett, wenn es nach mir geht, sind wir ein Paar. Eigentlich wollte ich nach dieser Baustelle für eine Zeit aussteigen und in meine Heimat gehen, dort meine Eltern und meine Freunde besuchen. Besonders aber meinen Onkel, dem ich viel zu verdanken habe. Auch diesen Job, zu mindestens hat er mit seiner Empfehlung für das Studium in Bremen den Grundstein ...
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