1. Die Beichten 03


    Datum: 15.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    Die Beichten
    
    Spoiler: Völlig willkürliche Geschichte ohne geringsten Wahrheitsgehalt.
    
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    Der nächste Tag war sonnig und ich schlenderte gemächlich zur „Filiale" nur um mitgeteilt zu bekommen, dass ich für heute einen kranken Bruder in der Kirche vertreten sollte. Ob ich dazu bereit sei, so zwengs der Fremdsprachen. Ich nickte nur und schob meinen Arsch in den Beichtstuhl der Kirche und machte mich auf einen langweiligen Tag gefasst.
    
    Nach den üblichen Beichten, „ich hatte unkeusche Gedanken", „ich denke beim Sex an meinen Nachbarn", „mein Mann will nicht mehr mit mir das heilige Sakrament der Ehe vollführen", wollte ih ein Pause machen, als sich eine leicht bekleidete Touristin in den Beichtstuhl zwängte und die Beichte ablegen wollte.
    
    Eine Australierin und das kurz vor der Wiesn. Sie wohnte mit ihrer Reisegruppe im Tent. Wo auch sonst. Während des Oktoberfests öffnete eine Zeltstadt im Nordwesten, um auch Low Budget Touristen die Teilhabe an der Wiesn zu ermöglichen. Dorthin zieht es viele Australier, die sich mit Trichtersaufen schon mal aufs Oktoberfest vorbereiten.
    
    In Doppelstockbetten zu einem horrenden Preis wird dort die bayrische Gemütlichkeit zelebriert. Privatsphäre ausgeschlossen. Vielleicht beim Duschen, aber das ist auch nur ein Gerücht. Aber zurück zu Olivia, Platz vier in der Hitliste der australischen weiblichen Vornamen. Ja, ich habe meine Hausaufgaben gemacht.
    
    Olivia hatte ein Problem. Sie vertrug keinen Alkohol, ...
    ... also gar nicht. Eine Hoibe Bier, wie's so schön heißt, lässt, laut ihrer Beichte, alle Dämme brechen. Als ich nachfragte und es für mich übersetzte, kam heraus, dass sie „has to be covered", was ich naiv mit: bedecken übersetzte und meinte, es wäre ja nicht so schlimm, sich zu bedecken.
    
    Sie schaute etwas konsterniert, überlegte kurz und lachte dann laut, was mir ein wenig peinlich war. Als sie mir erklärte, dass es da Gegenteil von dem war, was ich vermutete, also, dass sie sich auszog und sich von den nächstbesten Hengsten decken lassen würde, schwieg ich eine Weile. Auch um meine Soutane etwas zu richten, damit man meine Erektion nicht so deutlich sah.
    
    Das schien ihr aber nicht zu entgehen und sie erzählte mir boshaft weitere Einzelheiten wie ihre Landsleute, im Tent waren fast ausschließlich Australier die Situation ausnutzten und sie auf alle erdenklichen Arten fickten. Manchmal zu dritt, aber auch schon zu sechst.
    
    Mein Mund wurde trocken und meine Latte wurde immer größer und war jetzt deutlich unter meiner Soutane sichtbar, obwohl ich meine Hände über der Stelle faltete. „Mein liebes Kind", begann ich. „Deine Ausführungen haben mich tief im Innern berührt." Sie nickte. „Da dies die letzte Beichte für heute sein wird, möchte ich dich noch ein wenig begleiten, um dich sicher nach Hause zu geleiten. Bist du damit einverstanden?" Sie überlegte kurz und nickte.
    
    Wir stiegen zusammen in die Trambahnlinie 17 in Richtung The Tent ein. Vor dem Steubenplatz schlug ich ...
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