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Das Geschenk
Datum: 16.03.2026, Kategorien: Homosexuell männlich,
... offen über neue Erfahrungen oder was weiß ich. Was hältst du davon?" „Weiß nicht. Also wenn mir etwas nicht gefällt, dann sage ich es einfach...aber nur hier? Und dann..?" „Und dann weiß ich wie du denkst. Am Ende treffe nur ich die Entscheidungen für uns beide, aber ich denke es ist wichtig, dass du dich mir frei und ohne Angst mitteilen kannst." Naja das klingt schon richtig, aber Romantik?" „Warum nicht? Ein Machtgefälle gibt's in jeder Beziehung -- bei uns wird's eben etwas größer. Und ein wenig Zärtlichkeit schadet sicher nicht." „Eine Beziehung mit meinem Zuhälter...schwer vorstellbar." „Ich würde es anders formulieren. Überleg es dir." „Bestimmt. Egal, Themenwechsel. Wegen gestern..." Sofort unterbrach Kevin mich. Egal ob beim Sex, im Gesprächsfluss oder meinem Beziehungsstatus -- immer musste er bestimmen. „Richtig, Themenwechsel. Was ich noch wissen wollte, was hast du eigentlich deinen Eltern erzählt, nachdem du das letzte Mal hier übernachtet hast?" „Wir wollten eigentlich über gestern reden." „Klar, also was wirst du deinen Eltern sagen, warum du noch nicht zuhause bist. Und wie hängt das mit deiner letzten Lüge über unsere gemeinsame Zeit zusammen? Ich stöhnte. Nicht vor Lust, sondern weil Kevin mich ernsthaft nervte. Trotzdem gab ich nach. „Ist ja gut...Ich hab versucht dem Thema auszuweichen, aber am Ende hab ich dann gesagt, dass ich bei Sarah war." „Über Nacht? Vollgekotzt? Mit ner Schultasche von nem Kerl? Gott, bist ...
... du dämlich." „Hey, wie war das mit dem Safespace? Außerdem, was hätte ich sonst sagen sollen? Hey ich war bei Kevin, meinem Zuhälter, der mich zu Jonas geschickt hat, um mich ein bisschen zu foltern und mit seinem fetten Schwanz zum Kotzen zu bringen?" „Der Safespace soll es dir ermöglichen, deine Gefühle mitzuteilen und nicht deine Dummheiten. Trotzdem -- sorry. Hättest du nicht sagen können, du warst bei -- was weiß ich -- Mika und ihr habt euch etwas zu sehr volllaufen lassen. Wäre das nicht ein wenig leichter gewesen?" „Mag ja sein." „Das wäre alles leichter, wenn du offiziell nen Boyfriend hättest. Wir leben ja nicht in den Fünfzigern. Keiner würde sich mehr wundern, wenn du hier übernachtest oder auf ner weirden Kinkyparty bist. Wäre so viel leichter. Aber nein, jetzt erwarten deine Eltern quasi schon, dass du was mit Sarah hast. Wann stehst du jemals dazu?" „Kevin..." „Schon gut, schon gut. Das Thema deprimiert mich. Vielleicht muss dein Boss dich irgendwann dazu zwingen. Aber für den Moment lass uns lieber über gestern reden. Was hat dir am besten gefallen?" „Kevin..", ein leichtes Entsetzen darüber, dass mir irgendwas daran gefallen haben könnte, schwang in meiner Stimme mit. Kevin gab mir wieder einen beschwichtigenden Kuss auf die Stirn. „Ich meine das ernst. Ich war gestern wirklich hart zu dir und ich weiß, dass das nicht leicht für dich war, aber ich muss wissen, was dir gefallen hat." „Nichts. Du hast diesen Typen gefickt, mein Geld ...