-
Esmeralda 01
Datum: 18.03.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Dach und noch der große Keller. Und es musste alles noch eingerichtet werden. Bisher gab es die Einbauküche die übernommen wurde von uns. Ein paar Ikea Standard Möbel mit kitschigen Namen. Aber ich fand die Einrichtung hatte mehr Zeit als die Renovierung. Natürlich musste ich zugeben dass es schön war so zu leben, es war viel freier als in einem großen Mietshaus. Und definitiv waren die Nachbarn netter. Und für den Fall der Fälle hatte Maria einen Ersatzschlüssel, und ein Kellertürschlüssel lag in einem Versteck. Selbstverständlich hatte ich die Erinnerungen in mir, und auch die Gefühle dazu. Wie alles gewesen war. Aber vorbei war vorbei. Und ich musste nur an diese Erpressungsgeschichte denken die Frank mit seinen Kumpels durchgezogen hatte. James war damals nur entgangen weil wir diese Geschichte mit Lemar gerade hinter uns hatten. Und ich keine Show wegen dem Bild machte. Nur Enttäuschung zeigte. Und er gar nicht mehr reagierte. Frank war unser direkter Nachbar, er musste sehen dass bei uns alles aus dem Ruder lief, und dachte wohl es lohnt sich nicht. Tja, jetzt hatte er recht. Er war eine miese Drecksau, er und dieser Mike. Ich hatte mich ab und zu mit Zeynep getroffen, schon aus Dankbarkeit. Nicht nur dafür dass ich wusste was es für ein Spiel gewesen war was die abzogen, sondern aus dank für alle anderen Opfer. Sie war ein unglaublich tapferes Mädchen. Da hörte ich die quietschende Gartenpforte zwischen Marias und meinem Grundstück. Maria war arbeiten, also war es ...
... Oliver. ''Esme?'' ''Terrasse.'' Er kam um die Ecke. Kurze weiße Hose mit Farbklecksen, weißes T-Shirt mit Firmenaufdruck. Er sah mich und lächelte. Ja, die Nachbarin war hübsch anzusehen, immer noch und immer wieder. ''Hast du Farbe gekauft?'' Ich trank meinen Eistee aus. ''Ja. Aber die muss noch ziehen.'' Er sah mich verständnislos an. ''Man darf die erst verstreichen wenn die Temperatur unter 25 Grad liegt.'' Verständnislosigkeit. Nachdenklich gekräuselte Augenbrauen. Dann grinste er. ''Ist doch viel zu warm,'' sagte ich. ''Dann habe ich den ganzen langen Weg umsonst gemacht?'' Ich lachte. ''Findest du?'' Er starrte mich an, schüttelte den Kopf. ''Nee.'' ''Zudem bezahle ich dir ja die Anreise.'' ''Na dann.'' ''Feierabendbier?'' ''Klar.'' Also stand ich auf und er setzte sich auf meinen wackligen zweiten Gartenstuhl. Er sah mir nach als ich durch die Terrassentür rein ging. Aber er durfte das auch. Ich nahm zwei Bier mit raus. Corona. Ich trank nicht oft Bier, hier nur mit Oliver. Und er war ein Mann, mochte Bier. Ich setzte mich wieder, lächelte ihn an. ''Wie war dein Tag, Schatz?'' Er musste lachen, tat er jedesmal. ''Ging so. Wenn das mal einer hört, Esme.'' ''Schämst du dich dann?'' Er grinste. ''Mit dir? Niemals. Du bist...mega.'' ''Charmeur.'' Aber Komplimente waren immer gut. Und er war ehrlich. Und ja, natürlich ahnte ich das er sich etwas verguckt hatte. Er war ein Junge, sagte Maria aber auch. Und ich ...