1. Hanna und ihr Ex


    Datum: 19.03.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    Ich traf ihn rein zufällig auf der Strasse. Wir hatten uns ewig nicht gesehen, er lebte und arbeitete seit zwei Jahren im Ausland. Kontakt hatten wir nur sporadisch per Telefon oder WhatsApp, wenn es etwas über unseren gemeinsamen Sohn Sascha zu berichten war.
    
    Er sah gut aus, braun gebrannt von der Sonne Südamerikas. Schlank war er, trug sommerliches Outfit. „Hanna, das ist ja eine Überraschung!" Er klang ehrlich. „Ja, mit Dir habe ich ja nun wirklich nicht gerechnet" antwortete ich, genauso überrascht wie er.
    
    Verdammt, dachte ich, er hat immer noch diese unglaubliche Ausstrahlung, dieses gewisse Etwas, das mich damals bei unserem Kennenlernen sofort in den Bann gezogen hatte und das im Laufe unserer Ehe leider auch eine Menge anderer Frauen fasziniert hatte. Sein Lächeln war noch immer enorm gewinnend, sein Charme war ungebrochen. Mir liefen mehrere Schauer über den Rücken, hatte nicht damit gerechnet, noch einmal auf seine Aura so zu reagieren.
    
    Wir hatten einen kurzen Smalltalk bevor er mich zu einem Kaffee einlud. Ich musste ablehnen, denn ich war bereits mit meiner besten Freundin verabredet. „Dann heute Abend? Ich hoffe, Dein neuer Partner hat nichts dagegen?" „Es gibt niemanden ausser Sascha" sagte ich schnell, nicht bedenkend, dass man das durchaus hätte falsch verstehen können. Natürlich hatte Ralf keine Ahnung, dass ich seit Monaten Sex mit unserem Sohn hatte. Aber meine Bemerkung liess mich doch ein wenig rot werden. „Oh, umso besser, dann bist Du ja ...
    ... sozusagen vogelfrei und kannst meine Einladung zum Abendessen annehmen?" Ich wollte nicht. Aber ich nahm an. Ja, ich nahm an...
    
    Am Abend trafen wir uns bei meinem Lieblingsitaliener. Der Tisch, den ich bestellt hatte, lag etwas abseits des Geschehens. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es sei besser, wenn ich nicht von jedermann in Begleitung meines Exmannes gesehen werden würde. Warum wusste ich selbst nicht genau. Ralf sah unverschämt gut aus mit seinen 42 Jahren. Ja, er ist einige Jahre jünger als ich, ein Umstand, der mich damals bei unserem Kennenlernen nicht wirklich gestört hatte und der sich im Laufe unserer Beziehung durchaus als vorteilhaft heraus stellen sollte. Ralf weckte mit seiner jugendlichen Sichtweise Dinge in mir, die ich ohne ihn wohl nie erkannt hätte. Er sorgte dafür, dass ich meine Libido entdeckte und über die Jahre immer weiter entwickelte und stärker werden liess. Er machte mich zu der Sorte Frau, die von anderen Geschlechtsgenossinen kritisch beäugt wurde und wird. Eine Frau nämlich, die uneingeschränkt ihre Lust auslebt, die Konventionen über Bord wirft und sich nimmt, was sie für ihre Befriedigung braucht. Eine Frau, die sich nicht schämt, geil auf Schwänze zu sein, die sich hemmungslos hingibt, wenn ihr danach ist. Eine wollüstige Frau eben! Die war ich durch Ralf geworden.
    
    Ich erinnere mich an die vielen Sexabenteuer, die er mir bereitet hatte. An die bis dato für mich undenkbaren Locations, an denen wir es miteinander getrieben hatten und an die ...
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