1. Der Soldat und die Bäuerin - Sie lernen sich kennen und die Liebe erwacht


    Datum: 24.03.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Erst nach fast 10 Minuten war der Anruf beendet und Michael lächelte. Die Haushälterin kam aufgeregt zu ihm und meinte, dass er sofort mit Thomas in die Kanzlei kommen müsse. Seine Mutter hätte ihn leider nicht erreichen können.
    
    Er griff noch mal zum Telefon und ließ sich mit seiner Mutter verbinden. Ihr sagte er zu, so schnell wie möglich mit dem Kleinen zu kommen, aber erst müsse er ihn wecken. Seine Mutter drängte auf Eile und meinte, er solle den Sportwagen nehmen.
    
    Michael weckte den Jungen, zog ihn an und dann ging es mit dem Wagen zur Kanzlei. Dort angekommen, wurde er im Büro seiner Mutter von Sahra begrüßt und wie sie ihn begrüßte. Sie warf sich ihm in die Arme und küßte ihn heiß.
    
    "Oh, was habe ich nur für ein Glück. Erst lerne ich dich kennen und auch lieben und dann deine Mutter und deine Schwester. Wenn sie nicht gewesen wären, würde ich jetzt schon im Knast sitzen und wüsste nicht ein noch aus. So darf ich bei dir sein und kann hoffen, dass alles gut ausgeht. Schatz, halt mich fest und gib mir Sicherheit."
    
    Michael sah seine Mutter an und diese meinte, alles später, jetzt muss man sich um Thomas kümmern. Sie nahm den Kleinen an die Hand und meinte zu den Beiden Liebenden, dass sie warten sollten.
    
    Nach einer Stunde kam sie alleine wieder und ließ sich in ihren Schreibtischsessel gleiten.
    
    "Man, das ist ja schlimmer als eine große Gerichtsverhandlung. Hoffentlich macht Thomas keinen Fehler und will zu seiner Mutter, dann wird er wohl hier bei uns ...
    ... bleiben dürfen, bis das Gericht endgültig entschieden hat."
    
    Nach kurzer Zeit brachte eine schon etwas ältere Frau Thomas in das Büro und dieser rannte zu Sahra, sprang ihr in die Arme und meinte laut.
    
    "Ich will doch bei dir und Michael bleiben. Darf ich?"
    
    "Natürlich mein Schatz."
    
    Die Dame meinte dann zu Michaels Mutter.
    
    "Ich habe mich mit dem Kleinen unterhalten und nehme ihn, wie schon angekündigt, in Obhut des Jugendamtes. Da ich zur Zeit hier keine Gefährdung für Thomas sehe und sie mir zugesagt haben, für ihn zu sorgen, lasse ich ihn bei ihnen. Morgen werden wir mit meinem Vorgesetzten mit dem Jugendamt des Kreises des Wohnortes sprechen und eine Lösung suchen. Bitte denken sie daran, dass dann auch eine andere Entscheidung fallen kann. Aber wem sage ich das. Ich melde mich dann noch mal. Und du, junger Mann, sei artig und ganz lieb zu den Erwachsenen."
    
    Nachdem die Mitarbeiterin des Jugendamtes gegangen war, entspannte sich die Chefin und meinte dann.
    
    "Wau, geschafft. Tina, ihr Vier geht jetzt einkaufen. Ich muss hier noch so einiges klären und wir treffen uns um 19 Uhr zu Hause zum Abendbrot. Sag bitte Marie Bescheid und rufe auch Vater an. So, nun raus. Ich muss noch arbeiten."
    
    Als Michael sie fragend ansah, meinte sie nur, heute Abend.
    
    Die Vier verließen die Kanzlei und begannen einen schnellen Einkauf, wenn man den so nennen darf. Für die beiden Frauen sicher viel zu schnell, für die Männer eine Qual. Nur gut, dass es Cafes gab.
    
    Kurz vor 19 ...