1. die Vorführung


    Datum: 31.03.2026, Kategorien: BDSM

    ... ich ihn nicht zusammenhalten, die kühle Luft streift meine Haut, ein prickelndes Gefühl.
    
    Wir durchqueren einen schmalen Flur, der nach Zigarettenrauch und altem Kaffee riecht, dann zwei WG-Wohnzimmer mit abgenutzten Sofas, übersät mit Kissen und leeren Bierflaschen. Neonlichter an den Wänden werfen bunte Schatten, die über meine Haut tanzen. Schließlich erreichen wir eine Art Leseecke, vollgestopft mit wackeligen Regalen, die bis zur Decke mit zerfledderten Büchern und alten Uni-Notizen gefüllt sind. Der Raum riecht nach abgestandenem Kaffee und muffigem Papier, ein schwerer Duft, der sich mit dem süßlichen Parfüm an meiner Haut vermischt. Vier Typen hängen dort ab, lässig bei einer Runde Energy-Drinks, in engen und Hoodies. Ihre Kleidung ist bequem, fast zu lässig für die Intensität, mit der sie mich mustern, ihre Blicke durchdringen meine Haut, ein heißes Glühen, das meine Nerven entzündet. Ich suche Max’ Gesicht, aber bevor ich etwas erkenne, richtet einer eine Lampe – wahrscheinlich von seinem Handy – auf mich. Das Licht blendet, ich erstarre, mein Atem stockt, die Helligkeit brennt in meinen Augen. Niemand bewegt sich – die beiden Frauen, nur in T-Shirts, stehen reglos neben mir, die Typen starren mich schweigend an, ihre Blicke wie Finger auf meiner Haut.
    
    Das Licht erlischt. Die beiden Frauen ziehen sich zurück, ihre Schritte leise auf dem knarzenden Boden. Jemand legt mir das schwarze Seidentuch wieder um die Augen, seine Weichheit ein sinnlicher Kontrast ...
    ... zur Härte der Situation, und die Welt wird dunkel. Schritte hallen auf dem knarzenden Boden, ich spüre die Wärme einer Heizung in der Ecke, das leise Summen eines alten Radiators, das meine Haut wärmt. Meine nackten Füße sinken in den abgewetzten Teppich, weich und kratzig zugleich, ich schwanke, unsicher, wohin ich gehen soll. Hände heben meinen Umhang, der Stoff gleitet über meine Haut, ein Flüstern von Berührung, Finger prüfen die Armreifen an meinen Handgelenken, das Metall kalt und unnachgiebig. Plötzlich dringen zwei Hände in mich ein, so abrupt, dass ich aufschreie, ein rauer Laut, der durch den Raum hallt, mein Körper zuckt, ein Wirbel aus Schock und Erregung.
    
    Ein Typ lacht, ein kaltes, raues Geräusch, das meine Haut beben lässt. „Dreh dich um“, sagt ein anderer, „damit wir deine Brüste und deinen Körper sehen.“ Ich stolpere, als ich mich drehe, die Wärme der Heizung schlägt gegen meine Lenden, ein heißer Hauch, der meine Sinne schärft. Eine Hand greift nach meiner Brust, ein Mund schließt sich um die andere, die Berührung heiß und feucht, mein Atem rast, ein Wirbel aus Angst und Verwirrung, unfähig, mich zu wehren, doch ein verbotenes Glühen breitet sich aus.
    
    Ich verliere das Gleichgewicht, taumele rückwärts. Ein Arm fängt mich auf – wessen, weiß ich nicht, die Berührung fest und warm. Jemand öffnet meine Beine, Finger ziehen meine Lippen auseinander, Haare streifen die Innenseite meiner Schenkel, ein sinnliches Kitzeln, das mich erschaudern lässt. „Lasst sie ...
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