1. Aber du wolltest es doch auch..


    Datum: 09.04.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... mein Seelenverwandter, mein Liebhaber. Er ist die Ruhe selbst, ich mit meiner etwas extrovertierten Art bilde da so den Gegenpart. Ich bin der wohl etwas dominantere Teil in unserem Leben. Zumindest glaube ich das. Unser Sex ist, mit einem Wort, geil. Er ist gut bestückt. Kleine Rollenspiele peppen das Ganze immer wieder auf und lassen mich, uns, völlig befriedigt zurück. Insbesondere die Fantasie, von einem anderen Mann durchgefickt zu werden, erregt mich unglaublich. Auch mein Mann scheint bei diesem Gedanken noch erregter zu werden, jedenfalls kann ich das spüren. Er fickt mich dann noch intensiver und härter und seine Ladung, die er in mich pumpt, lässt nichts zu wünschen übrig.
    
    Der Wunsch, es tatsächlich mal zu tun, schlich sich immer häufiger in meine Gedanken.
    
    Dann sprach ich ihn, nach einer heftigen Nummer, noch im Bett darauf an.
    
    Klaus Totenstille. Die Zeit schien stillzustehen. Meine Gedanken rasten. Was hatte sie da grade gesagt? Sie möchte Sex mit einem anderen Mann? Nicht nur in ihrer Vorstellung, sondern real, wirklich.
    
    Ich musste raus aus dem Bett, erstmal Luft holen, mich sammeln. Ich stand wortlos auf, zog mir was über und setzte mich erstmal ins Wohnzimmer.
    
    Sonja
    
    Mein Mann zeigte erst mal keine Reaktion. Dann löste er sich von mir, stand wortlos auf. Ich sagte, Schatz, warte, komm zu mir, lass uns doch bitte darüber sprechen. Keine Antwort.
    
    Ich blieb erstmal liegen. Ich dachte mir, klar, dass muss er jetzt erstmal verarbeiten. Aber das ...
    ... wird schon, denn ich bin davon überzeugt, dass er es auch einmal möchte. Vielleicht sogar zusehen möchte. Er war und ist in allen Dingen immer nachgiebig, tolerant und so wird es diesmal auch sein. Er wird mir meinen Wusch erfüllen.
    
    Der Gedanke blieb bei mir und mit diesem Gedanken schlief ich ein.
    
    Klaus
    
    Da saß ich nun und meine Gefühle schlugen Purzelbäume. Frustration, Eifersucht, dann der Gedanke, dass es vielleicht doch nicht so abwegig wäre. Stimme ich zu? Was, wenn ich es ablehne? Geht sie dann fremd? Was macht das mit mir, mit uns. Ich ging nicht zurück ins Schlafzimmer, legte mich ins Gästezimmer, konnte die ganze Nacht nicht schlafen, die Gedanken drehten sich immer im Kreis. Vor meinen Augen sah ich immer wieder sie, uns, dann sie ohne mich und mit einem anderen.
    
    Schließlich stand ich am frühen Morgen auf und machte Frühstück. Ich hatte mich entschlossen. Sie kam dann auch, fragte, wo warst du. Ich sah sie lange an und antwortete, im Gästezimmer. Sie blickte mich erschrocken an. Ich konnte nicht schlafen, sagte ich zu ihr. Ich musste nachdenken.
    
    Sie setzte sich, ihr Blick erwartungsvoll auf mich gerichtet.
    
    Sonja
    
    Als ich aufwachte, lag mein Mann nicht neben mir, seine Seite des Bettes war kalt und unberührt. Er war nicht zurückgekommen. Ich hörte ihn in der Küche, stand auf, machte mich fertig und ging zu ihm. Gedanklich bereitete ich mich schon auf unser Gespräch vor. Das wir es doch beide wollten, dass es unser Sexleben, so schön es auch ist, ...
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