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Aber du wolltest es doch auch..
Datum: 09.04.2026, Kategorien: Ehebruch
... doch vielleicht bereichern, unsere Liebesleben auf eine, vielleicht noch intensivere Ebene heben könnte. Einen ersten Schritt, Erfahrung sammeln. Und wenn es einem von beiden nicht gefällt, lassen wir es. Zumindest wissen wir dann Bescheid, wo die Grenzen liegen. In meinen Augen alles gute Argumente. Aber irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl. Sein Blick war nachdenklich, nicht liebevoll wie sonst, sondern eher ein bisschen distanziert. Klaus Ich sah sie an und sagte zu ihr: "Bevor du jetzt etwas sagst, hör mir zu. Was unsere intimsten Wünsche und Vorstellungen angeht, sie sind eben das, was sie sind. Nichts, was meiner Meinung nach in der Realität Platz hat. Du glaubst, dass ich das auch will, das ich tatsächlich möchte, dass ein anderer Mann dich nimmt, ich womöglich dabei noch zusehe oder mitmache? Dann lass dir sagen, da hast du etwas völlig falsch verstanden. Ich liebe den Sex mit dir. Aber ich möchte dich nicht teilen. Deinem Wunsch nach Sex mit einem anderen Mann, kann und werde ich nicht zustimmen." Sie wirkte überrascht, versuchte zu argumentieren, mich zu überreden, zu überzeugen. Es gelang ihr jedoch nicht und als sie merkte, dass ich blockierte, war sie eingeschnappt und frustriert. Sonja Das war ja wohl nichts. Ruhig, aber klipp und klar wischte er meinen Wunsch vom Tisch. Er, der eigentlich immer meinen Wüschen so leicht nachgegeben hatte, ließ erst gar keine Diskussion aufkommen. Sein Satz, er teile nicht, brachte meine Argumente zum ...
... Einsturz. Das war etwas, was ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Trotzdem kam ich von dem Gedanken nicht runter. Ich versuchte, ihn zu überzeugen, ihm zu signalisieren, dass ich es wollte, nur einmal. Ich verstand nicht oder wollte nicht verstehen, warum er sich dem entzog. Klaus Schließlich sagte ich zu ihr, überleg genau, was du tust. Was ist, wenn es dir gefällt, wenn er dich besser fickt als ich? Dann bleibt es nicht bei dem einen Mal. Trennst du dich dann von mir? Und ich weiß auch nicht, was es mit mir machen würde. Und was macht es dann mit unserer Ehe? Sonja Was mir in dem Moment nicht richtig bewusst wurde, war, dass ich etwas ausgelöst hatte, etwas, was ich nie wollte, was nie auch nur im Entferntesten hätte passieren dürfen. Er stellte unsere Ehe in Frage. Und wie reagierte ich. Ich war wütend, unkontrolliert und antwortete, er würde maßlos übertreiben und wenn er meine, dass ein Fick mit einem anderen ausreichen würde, um unsere Ehe in Frage zu stellen, dann wäre es um unsere Ehe ja nicht so gut bestellt und es wäre besser, dass Gespräch jetzt zu beenden. Klaus Seit unserem Gespräch war Eiszeit angesagt. Keiner sprach das Thema nochmal an. Jedoch hing es wie ein Schatten über uns. Da war eine Sperre, eine unsichtbare Barriere. Wir gingen zwar relativ normal miteinander um, aber so richtig wusste ich gar nicht, wo wir jetzt stehen. Im Bett lief gar nichts mehr. Meine Frau hat seit gar nicht so langer Zeit eine beste Freundin, Imke, 35 Jahre, ...