1. Binay's Tagebuch - 04


    Datum: 10.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    Tag 110
    
    Manchmal glaube ich, das ich tatsächlich in einem Wunderland gelandet bin. Die Tage werden immer länger, die Sonne steigt immer höher und es wird immer wärmer. Und.. alle toten Bäume zeigen wieder grüne Triebe/Blätter. Überall fangen Blumen an zu blühen, strecken ihre Köpfe aus der kalten Erde. Alles blüht viel kleiner als Zuhause, aber die Natur bekommt tatsächlich wieder Farbe. Es sind sogar jeden Tag mehr Vögel zu hören und zu sehen. Die gab es hier nicht, als alles weiß war. Das ist also der "Frühling". Bin gespannt wie der Sommer aussieht, Anong.
    
    Tag 120
    
    Ich musste mich bei meiner Schwester ausweinen. Ich habe so ein heftiges Heimweh. Außer Vicky/Peter und den jeweiligen Kunden habe ich keine Kontakte. Beide isolieren mich fast vollständig. Auch die Mentalität dieses Landes bereitet mir Probleme. Diese direkte, schonungslose Art, etwas anzusprechen...
    
    Nicht einmal die Familien von Vicky/Peter habe ich kennengelernt. Immerhin haben mir beide erzählt das es da nicht zum besten steht. Da gibt es wohl ein großes Zerwürfnis.
    
    Es kommen aber ab und zu Bekannte oder Freunde vorbei. Keiner ahnt etwas von den Geschäften der beiden. Lediglich zu einer gewissen Valerie hat Vicky ein sehr herzliches Verhältnis. Sie war jetzt mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn da. Beide wussten anscheinend über meine "Anstellung" Bescheid, aber sie waren sehr respektvoll mir gegenüber. Ganz anders als es wohl viele Kunden bei meiner Schwester in Thailand sind.
    
    Tag ...
    ... 130
    
    Anong hatte viel zu erzählen. Erstmals hat die Transferagentur meinen Eltern die ganzen 20.000 Bath ausgezahlt. Nur durch die Blume haben meine Eltern ihr gegenüber eingeräumt, das sie mir wohl falsche Vorwürfe gemacht haben. Das ich zu wenig Geld überwiesen hätte. Indirekt haben sie damit sogar Peter Recht gegeben. Das ihr Cousin 2ten Grades sie versucht hat zu betrügen. Offiziell werden sie das aber niemals zugeben, um ihr Gesicht zu wahren.
    
    Anong selbst schwebt ein wenig im Himmel. Ihr neuer Freund ist bei ihr eingezogen. Er weiß um ihre Tätigkeit in den Bars und kann sich wohl damit arrangieren. "Ich bin ja so glücklich, Binay. Er verdient etwas weniger Geld als ich, aber gemeinsam können wir uns diese Wohnung leisten, die jetzt noch von Peter bezahlt wird. Es wäre eine sehr große Umstellung hier auszuziehen und in eine schlechtere Wohnung zu ziehen."
    
    Als ich dann meiner Schwester erzählt habe das ich inzwischen 160.000 Bath im Monat verdiene, ist sie bald vom Glauben abgefallen. "Und dann überweist Du unseren Eltern nur 20.000? Du bist wirklich ganz schön egoistisch!".. hat sie mir den Vorwurf gemacht.
    
    Ich hatte Mühe ihr zu erklären, das ich zwar soviel verdiene, aber nicht soviel real habe.
    
    "Ich verstehe es ja selbst nicht so richtig Anong...musste in einem Büro jede Menge Papiere unterschreiben..hab dann gesehen, wie jede Menge Post für mich danach kam..nein, hab die Post nicht lesen dürfen..das waren Papiere von Behörden hat mir Peter erklärt..hat was von ...
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