1. Sonnenuntergang Teil 1


    Datum: 11.04.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    Kurz war es still. Zurückgelehnt in unseren Stühlen starrten wir beinahe andächtig hinaus auf das Meer. Die untergehende Sonne hatte gerade den Horizont geküsst. Es war einer dieser Momente, die einem in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen des wunderschönen Sonnenuntergangs, sondern auch, weil man diesen mit seinen allerbesten Freunden genießen kann.
    
    „Einfach traumhaft" hörte ich meine Frau leise vor sich hinsagen. Dabei hackte sie sich über die Stuhllehne hinweg bei mir ein und legte ihren Kopf auf meine Schulter. Ich sog den Duft ihrer dunklen Haare in mich ein.
    
    „Jahhhh, einfach nur WOW!" Klara nickte bestätigend.
    
    Ihre von der Sonne dunkel gebräunten langen Beine weit von sich gestreckt, versank sie förmlich im Stuhl. Mein Blick blieb für einen Bruchteil zu lange an ihrem schwarzen Bikinihöschen hängen. Aufgrund ihres Flachen Bauches zeichnete sich in dieser Position ihr Schamhügel sehr deutlich ab.
    
    Ich war mir plötzlich nicht so sicher, was ich lieber anstarren würde, die untergehende Sonne oder Klara. Kurz bevor ich meinen Blick von ihr abwendete, sah ich an ihr hinauf und fühlte mich ertappt, als sie mich anlächelte. Ein komisches Gefühl überkam mich. Ich bemühte mich, mir nichts anmerken zu lassen, und wendete mich wieder der Sonne zu.
    
    Aber dieser eine Blick auf Klara veränderte etwas in mir. Ein Begehren keimte auf, dass ich so nicht für möglich gehalten habe. Nicht, dass ich Klara nicht schon immer attraktiv fand, sie war groß, schlank, sportlich und ...
    ... hatte ein hübsches Gesicht. Aber da sie nun seit 2 Jahren mit meinem besten Freund verheiratet war, hatte ich vom ersten Moment an, nachdem er uns vorgestellt hatte, niemals erregende Gedanken zugelassen. Die Frau meines besten Freundes eben.
    
    Ich hatte auch nie das Gefühl, dass sie mir mehr als nur die übliche Sympathie und Freundlichkeit zwischen gut befreundeten Paaren entgegenbrachte. Und doch spürte ich, dass das Lächeln von ihr eben, als sie mich ertappte, anders war.
    
    Wir saßen nun schon seit Stunden hier gemeinsam auf dieser Wiese unweit des Campingplatzes, wo wir uns ein Mobilheim gemietet hatten. Es war herrlich hier, etwas abgelegen zwar, aber dafür nicht zu viele Leute. Der Strand war ca 200 Meter entfernt, aber über einen schmalen Weg konnte man um die Felsen herum zum Wasser gelangen.
    
    Ein großer Nachteil allerdings war, dass es hier keine Läden, Bars oder Restaurants gab und man sich so immer selbst versorgen musste. Aber wir hatten ja vorgesorgt. Rainer und ich hatten zwei riesige Kühlboxen mit Getränken, vor allem Bier, Wein und Aperol, vom Campingplatz hierher geschleppt. Diese hatten sich mittlerweile schon deutlich geleert.
    
    „War das ein Traum, so romantisch!"
    
    Elke löste sich von mir, sah in die Runde und atmete hörbar aus. Ich griff zu meiner Bierflasche und prostete in die Runde.
    
    Da war er wieder. Der andere Blick. Der besondere Blick, als Klara mir ihr Aperolglas entgegenstreckte und mit mir anstieß. Einen Wimpernschlang länger, tiefer, mit ...
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