1. Sonnenuntergang Teil 1


    Datum: 11.04.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... einem Ausdruck des Begehrens?
    
    Es lief mir kalt und warm zugleich den Rücken runter. Ein Schauer der Erregung überkam mich. Ich musste mich täuschen, reines Kopfkino und Auswüchse des Alkohols, versuchte ich meinen Zustand abzutun.
    
    Peter war wie immer: anstoßen, grinsen und ein riesiger Schluck aus seiner Flasche. Ich stellte mein Bier zur Seite, stand auf und streckte mich. Ich musste kurz Abstand gewinnen. Wieder einen klaren Gedanken finden. Ich wollte nicht erregt sein beim Gedanken an die Frau meines besten Freundes.
    
    „Bin gleich wieder da, muss mal für kleine Jungs".
    
    Ich spürte meine Blase tatsächlich, wollte mich aber gleichzeitig auch kurz im Meer abkühlen. Da es hier keine Toiletten gab, war es üblich und auch nichts besonders, dass man kurz zum Pissen ins Meer ging.
    
    „Ich komm mit, ich muss auch". Und schon stand Klara neben mir.
    
    Nein bitte nicht, dachte ich mir, brachte aber nur ein „Ok" heraus. Da wir vier uns schon sehr lange kannten, viele Abende gemeinsam verbracht haben, war das an sich nichts außergewöhnliches, dass Klara mitkam. Wir alle waren uns sehr vertraut und ich hatte nie auch nur eine Spur von Eifersucht an einem von uns bemerkt.
    
    Dass Klara aber jetzt genau in diesem Moment mitkommen wollte, brachte mich in einen Erregungszustand. Mein Herz schlug schneller. Rasch gab ich Elke einen Kuss.
    
    „Sind gleich wieder da". Ich versuchte mich, ganz locker zu geben, trotz meiner Aufgewühltheit.
    
    „He, warte". Klara griff nach ihrem ...
    ... Handtuch.
    
    „Brauchst du keines?
    
    „Nein, geht schon!" gab ich zurück, ist ja noch so herrlich warm.
    
    Und schon hatte sie sich bei mir eingehackt. Ich spürte die Wärme ihres schlanken Körpers und ihre Brust, die sich an meinen Arm drückte.
    
    „Ich muss echt schon dringend" lachte sie. „Ich hoffe es macht dir nichts aus, dass ich mitkomme?"
    
    „Nein, wieso?"
    
    „Rainer kann nie, wenn ich in seiner Nähe bin".
    
    „Ja ich weiß, er kann nicht mal auf einer Herrentoilette, wenn jemand neben ihm beim Pissoir steht. Da flüchtet er immer in die Kabine".
    
    „So schlimm bei ihm?"
    
    Klara blieb kurz stehen, löste sich von mir und sah an mir hinab.
    
    Ich blickte sie verwundert an.
    
    „Was ist? Suchst du nach einem anatomischen Unterschied zwischen Rainer und mir?"
    
    Als Antwort boxte sie mich in die Seite.
    
    „Was du schon wieder denkst". Sie lachte.
    
    Ich wollte es wissen.
    
    „Ja warum hast du mich dann eben so gemustert?" fragte ich sie deshalb.
    
    „Warum sollte ICH nicht genau hinschauen dürfen?"
    
    Ok. Ein Punkt für sie. Damit meinte sie wahrscheinlich den Moment, als ich ihr vorher beim Sonnenuntergang aufs Höschen gestarrt hatte. Meine Erregung begann wieder anzusteigen. Flirtete sie mit mir? Diese Erkenntnis und tausende andere Gedanken schossen mir fast gleichzeitig durch den Kopf. Ich sollte, ihre Frage einfach ignorieren.
    
    „Und gefällt dir, was du siehst?" fragte ich stattdessen und begab mich aufs Glatteis.
    
    Sie trat einen Schritt zurück, legt eine Hand unter ihr Kinn und ...
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