1. Das leerstehende Hotel Ch. 33


    Datum: 15.04.2026, Kategorien: Anal

    Das leerstehende Hotel
    
    Kapitel 33 -Wir machen das jetzt.
    
    Gemini hatte kurz nach unserer verrückt-versauten Abschiedsparty mit Mira am Freitag vor knapp zwei Wochen überraschend Besuch von einer Freundin bekommen, die sich letztlich als ihreganz spezielle Freundin entpuppt hatte; es klang sogar so, als ob die beiden Damen den Rest ihres Lebens gemeinsam verbringen wollten.
    
    Angelica war, wie auch Gemini, von den Philippinen und arbeitete dort bei einer amerikanischen Krankenversicherung, kam aber öfter nach Vietnam, wie Gemini mir berichtete. Sie hatte mir zunächst ein Foto von Angelica geschickt, auf dem sie eher nichtssagend und auch etwas breit ausgesehen hatte; nicht unbedingt übergewichtig, aber auch nicht furchtbar attraktiv.
    
    Als ich Angelica dann aber ein paar Tage später in dem kleinen Laden, wo ich jeden Sonntag zu Abend aß und Bier trank, persönlich kennenlernte, war ich schnell begeistert: Zum einen, war sie schlanker als angenommen und, zum anderen, hatte sie ein berückendes Lächeln, was sie allerdings oft unterdrückte, da sie eine dunkelblaue oder -grüne Zahnspange trug.
    
    Ich hatte das abends in dem schummrigen Licht nicht so genau ausmachen können. Zwei meiner ehemaligen Kollegen, beide fast 70, hatten auch noch mit am Tisch gesessen; während Gemini - die in der Mitte, zwischen ihrer Freundin und mir, und den beiden Herren gegenübersaß - sich mit ihnen angeregt unterhielt, hatten Angelica und ich uns immer mal wohlwollend angeschaut.
    
    Und auch ...
    ... -gelächelt. Aus irgendeinem Grund fielen mir ihre Beine aber erst wirklich auf, als sie aufstand, um sich zu verabschieden. Gut, der Sonntag war lang und einigermaßen arbeitsreich; somit war ich müde und auch überhaupt nicht auf Abenteuer aus gewesen.
    
    Da die beiden jungen Damen aber von der kleinen Pension, wo sie übernachteten, gleich mehrmals in den höchsten Tönen geschwärmt hatten, entschied ich mich, am Montag-Nachmittag nach dem Frühstück da nochmal nachzuhaken.
    
    Gemini lebte in einem umgebauten Klassenzimmer an ihrer Schule, oben unter dem Dach, schlief aber derzeit mit der Liebe ihres Lebens in einem Bett, in besagtemHomestay, das auch nicht weit weg von ihrer Schule war. Ich ging zwar nicht wirklich davon aus, dass - bevor Angelica wieder zurück auf die Philippinen reiste - es diese Woche zu einem zünftigen Dreier mit ihr kommen würde, aber die kleine Pension wollte ich mir aus purer Neugier einmal besehen, bevor Angelica wieder abdampfen würde.
    
    Ich konnte nicht sagen, ob die Damen es seltsam fanden, dass ich ihre Herberge inspizieren wollte; meine Ausrede war gewesen, dass ich nach einer angemessenen Bleibe für Freunde suchte, die mich besuchen kommen würden - wobei die Pension diagonal am anderen Ende der Stadt und somit eher ungünstig lag. Andererseits hatten Frauen ja oft keinen Sinn für Geografie, und außerdem konnten wir das Ganze ja noch mit einem heiteren Mittagessen verbinden.
    
    Da die beiden Damen mich für um elf zu ihrer Herberge bestellt hatten, nahm ...
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