1. Verdorben - Fang mich, wenn du kannst


    Datum: 24.04.2026, Kategorien: Reif

    ... ich wirklich interessant finde?" beginnt er und seine Stimme ist ein bisschen leiser, ein bisschen tiefer als vorher. "Wie sich manche Dinge nie ändern. Man trifft sich auf diesen Partys, redet über Belangloses, aber manchmal..." Er lässt den Satz in der Luft hängen, tritt einen Schritt näher, und ich merke, wie mein Puls schneller wird. "Manchmal gibt es da Momente, die sich anders anfühlen. Echt."
    
    Ich lehne mich gegen die Werkbank, versuche, ruhig zu bleiben, auch wenn ich innerlich aufgewühlt bin. "Ja, echt", wiederhole ich leise, und meine Stimme zittert ein bisschen, obwohl ich es zu unterdrücken versuche.
    
    Ralf steht jetzt direkt vor mir, seine Hände auf beiden Seiten der Werkbank, und sein Blick ist intensiv, fast als würde er mich auffordern, etwas zu tun, das längst überfällig ist. "Du hattest doch vorhin gefragt, was ich wirklich will", sage ich schließlich und blicke ihm in die Augen. "Vielleicht will ich einfach mal nicht drüber nachdenken müssen. Nicht immer alles analysieren."
    
    Er grinst, und es ist dieses Grinsen, das mich schon immer aus der Fassung gebracht hat. "Dann hör auf zu denken", sagt er leise, und plötzlich sind seine Lippen so nah, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spüren kann. Sein Blick wandert kurz zu meinen Lippen, und dann ist da nichts mehr außer diesem Moment, der uns beide einhüllt, abseits von allem, was draußen passiert.
    
    Ich schließe die Augen, nur für einen Moment, um mich selbst zu sammeln, aber dann fühle ich seine Hand ...
    ... an meinem Kinn, wie er es leicht anhebt, und ich weiß, dass es kein Zurück mehr gibt. Die Garage um uns herum verschwindet, es gibt nur noch Ralf, nur noch dieses Gefühl, das mich ganz und gar einnimmt, und ich lasse mich fallen, mitten hinein in das, was ich immer wollte, auch wenn ich es mir nie eingestehen wollte.
    
    Ralf steht dicht vor mir, so nah, dass ich die Wärme seines Körpers durch das dünne Material meines Kleides spüren kann. Sein Blick ist unverhohlen, intensiv, und ich merke, wie meine Hände leicht zittern, während ich sie an die kühle Werkbank hinter mir presse. Für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen.
    
    Dann spüre ich seine Hand an meiner Taille, fest, aber nicht zu fordernd, gerade so, dass ich weiß, er könnte mich halten oder loslassen, je nachdem, was ich will. Aber ich will, dass er bleibt. Seine Finger wandern langsam meinen Rücken hinauf, hinterlassen eine brennende Spur, und mir läuft ein Schauer über den Körper, der meine Haut auf eine Weise prickeln lässt, die ich kaum beschreiben kann. Ich lehne mich leicht in seine Berührung, fast instinktiv, und plötzlich ist da diese Magnetkraft, die mich zu ihm zieht, die Distanz zwischen uns immer weiter auflöst, bis wir uns fast berühren.
    
    Seine Lippen finden meine, und es ist erst ein sanfter, zögerlicher Kuss, als ob er sich vergewissern will, dass ich das auch wirklich will. Doch ich erwidere ihn, öffne mich ihm, und sofort wird der Kuss tiefer, intensiver. Seine Zunge gleitet über meine Lippen, ...
«12...567...24»