1. Verdorben - Fang mich, wenn du kannst


    Datum: 24.04.2026, Kategorien: Reif

    ... zielgerichteter. Meine Finger krallen sich fester an die Werkbank, mein Atem geht flach und schnell, und dann -
    
    Mein ganzer Körper spannt sich an, alles zieht sich zusammen, als sich der Höhepunkt durch mich schiebt, heiß und unaufhaltsam. Ich kann nicht mehr leise sein, ein kurzes, unterdrücktes Stöhnen bricht aus mir heraus, während sich die Wellen der Lust durch meinen Körper ziehen, mich komplett einnehmen. Ralf hält mich fest, seine Bewegungen langsam ausklingen lassend, bis ich mich entspanne, nach Luft schnappend, und ich spüre, wie meine Beine nachgeben.
    
    Er steht auf, sein Gesicht noch immer zwischen meinen Beinen, ein zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen, während er mich ansieht. "Genau das wollte ich hören", sagt er leise, und ich kann nicht anders, als ihn anzusehen, völlig außer Atem, aber mit einem breiten Grinsen auf meinem Gesicht.
    
    Für einen Moment gibt es nichts anderes als uns, seine Hände, die sich immer noch an meinen Hüften festhalten, und mein Körper, der sich langsam von dem überwältigenden Gefühl erholt. Es ist perfekt und unvollkommen gleichzeitig, chaotisch und genau richtig, und ich weiß, dass das hier noch lange nicht vorbei ist.
    
    Die Garage ist immer noch unser kleiner, abgeschirmter Raum, während ich auf der Werkbank sitze, die Nachbeben des Höhepunkts durch meinen Körper zitternd. Ralf steht noch dicht vor mir, seine Hände auf meinen Hüften, als sich unsere Blicke treffen. Ich versuche, meinen Atem zu beruhigen, lasse die Augen einen ...
    ... Moment geschlossen, um diesen Augenblick ganz in mich aufzusaugen. Es ist ein prickelndes Gefühl, beinahe eine kleine Welt für uns allein, und ich will, dass es noch ein bisschen länger so bleibt.
    
    Doch dann hören wir plötzlich das leise, unmissverständliche Geräusch von Schritten, die sich der Garagentür nähern. Ein paar schlurfende, schwere Schritte, die eindeutig von jemandem kommen, der wahrscheinlich auch auf der Suche nach etwas Kaltem zu trinken ist - oder einfach neugierig geworden ist, wohin Ralf und ich verschwunden sind.
    
    Ralf und ich erstarren, als die Türklinke sich langsam senkt. Mein Herz setzt für einen Schlag aus, und ich spüre, wie sich alles in mir zusammenzieht. Wir haben nur Sekunden, um uns irgendwie zu sortieren, aber die Zeit fühlt sich an wie in Zeitlupe, während Ralf einen Schritt zurückmacht, die Hände von mir nimmt, und ich mir hastig den Stoff meines Kleides wieder über die Schenkel ziehe.
    
    Ein vertrautes Gesicht taucht im Türrahmen auf - mein Onkel Thomas, leicht schwankend und offensichtlich gut angetrunken. Seine Augen blinzeln ein paar Mal verwirrt, als er uns sieht, die Flasche Bier in seiner Hand wippt im Takt seiner Schritte. Er schaut erst zu mir, dann zu Ralf, und für einen Moment scheint er zu überlegen, ob er etwas sagen soll. Es ist dieser schmale Grat zwischen völliger Ahnungslosigkeit und der leisen Ahnung, dass hier irgendwas nicht ganz so harmlos ist, wie es gerade wirkt.
    
    "Na, was macht ihr denn hier so allein?" fragt er ...
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