1. Es war einmal!


    Datum: 24.04.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... kurzen Abstecher zum Bäcker trat ich in unsere Wohnung und fand sie leer vor. Meine Frau war nicht da. Erschreckt kontrollierte ich, ob sie einen Koffer gepackt hat. Was aber nicht der Fall war.
    
    Mit Sorgen im Herzen brühte ich mir eine Tasse Kaffee und aß zwei Brötchen, die ich vom Bäcker geholt hatte. Zwischendurch sah ich in alle Räume und suchte nach einem Hinweis, wo meine Frau sein könnte. Kein Zettelchen mit einer Notiz, rein gar Nichts.
    
    Ich wollte sie schon anrufen, als mein Handy piepste und ich eine Nachricht von Günter erhielt.
    
    "Sie ist bei uns. Lass ihr Zeit."
    
    Ich antwortete mit.
    
    "Danke! Warum?"
    
    Zurück kam.
    
    "Weiß ich nicht. Die Frauen sind spazieren."
    
    Der Tag war fürchterlich. Ich weiß heute nicht mehr, wie oft ich sie anrufen wollte und es doch nicht getan habe. Wie oft ich mir schreckliche Szenarien ausdachte, diese vor meinem geistigen Auge abliefen und ich bald verzweifelte.
    
    Und kurz bevor ich mich ins Auto setzen und zu Tina und Günter fahren wollte, rief Lilo an und fragte mit ganz leiser Stimme, ob ich Zeit für sie hätte. Sie kommt gleich nach Hause.
    
    Natürlich hatte ich Zeit und bereitete eine Kleinigkeit zum Abendbrot vor und wartete. Lilo kam und setzte sich zu mir ins Wohnzimmer, jedoch nicht aufs Sofa, auf dem ich saß sondern weit weg in den großen Sessel in der anderen Ecke.
    
    Ihre Augen hatten Ränder und ihre Hände hatte sie verschränkt. Es war, als ob sie sich festhalten müsste. Und dann kam das, was mich fast umhaute ...
    ... und ich brauchte Halt, um nicht auszurasten.
    
    Lilo beichtete mit leiser Stimme, dass sie eine kurze, sehr intensive Liaison mit Thomas hatte, die sie aber heute nach einem langen Gespräch mit Tina beendet hat. Alles hatte angefangen nach einem kleinen Streit mit mir und begann während einer Nachtschicht. Heute weiß sie nicht mehr, warum sie damals ihm Freiheiten ließ, die sich nicht gehörten. Erst als sie nach einem wilden Fick im Schwesternzimmer wieder klar denken konnte, wusste sie, dass sie schlimmen Mist gemacht hat und wollte es eigentlich beenden. Aber immer, wenn er sie ansah, ihre Hand nahm und sie in ein leeres Zimmer zog oder in eine Ecke schob, konnte sie ihm nicht widerstehen und ließ es zu, dass er sie abgriff und auch fickte.
    
    Auf meine Frage, wie lange das schon so gehe, meinte sie, seit fast einem Monat.
    
    Ich musste raus, musste weg von meiner Frau, musste meinen Kopf klar bekommen und meinen Blutdruck runter fahren. Ohne ein Wort stand ich auf, zog mir Schuhe und eine Jacke an und verließ mit der Frage, wars dass, die Wohnung.
    
    Zurück ließ ich eine heulende, zusammen gebrochene Frau, die immer noch in dem Sessel saß, als ich gegen 2 Uhr Nachts gut abgefüllt nach Hause kam und mich in voller Montur aufs Sofa fallen ließ und auch gleich einschlief.
    
    Am nächsten Tag weckte mich meine Frau und meinte zu mir, dass ich mich frisch machen und dann um Frühstück kommen soll. Auf mein Erschrecken bei dem Blick auf meine Uhr sagte sie, dass sie mich im Amt ...
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