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Da kommt dein Bus -1-
Datum: 26.04.2026, Kategorien: CMNF
... den Klamottenhaufen gelegt hatten, überlegten wir noch kurz, ob wir uns in ein anderes Handtuch wickeln sollten, um damit dann ins andere Zimmer zu gehen. Da wir uns aber sicher waren, dass dies nicht im Sinn unserer Gastgeber sein würde, nahm auch Franzi all ihren Mut zusammen und folgte mir nackt. „Komm, wird schon nicht so schlimm werden!“ munterte ich sie auf. Als wir vor der anderen Tür standen, wollte ich sie einfach öffnen, aber Franzi bremste mich richtigerweise: „Ich denke, wir sollten vorher anklopfen!“ „Da ist was dran.“ gab ich zu. Ich klopfte vorsichtig an die Tür, aber es tat sich nichts. Hatten sie es nicht gehört, oder waren die beiden zu beschäftigt? Vorsichtig öffnete ich die Tür und wir traten in das Wohnzimmer ein. Unsere Gastgeber lagen schmusend auf der Couch. Wie es ausschaute, hatten sie wohl einiges nachzuholen, er war wohl länger weg gewesen. ‚Wenigstens sind sie noch angezogen‘ , ging mir durch den Kopf. Franzi schloss die Tür und da sich unsere Gastgeber immer noch nicht um uns kümmerten, wussten wir nicht so recht, was wir tun sollten. Sollten wir uns einfach auf die freien Stühle setzen? Aber uneingeladen und noch dazu bei dieser resoluten Hausherrin waren wir uns stumm einig, dass wir das nicht bringen konnten. Deshalb stellten wir uns erstmal nebeneinander hin und verhielten uns ruhig. Es verging mindestens eine Minute, bis sich die Hausherrin uns zuwandte. „Was hast du mit deinen Kleidern gemacht?“ fragte ...
... sie Franzi. Kein Hallo, keine Nachfrage, ob wir im Bad zurechtgekommen waren... Franzi antwortete: „Die liegen alle auf einem Haufen im Badezimmer.“ Die Hausherrin nickte und meinte: „Nimm sie und leere auch den Behälter neben dem Waschbecken. Im Keller ist die Waschmaschine, du kannst sie dann auch gleich einschalten, dann ist deine Kleidung bis morgen sauber.“ „Jawoll, Madam.“ ‚ Hatte Franzi das tatsächlich gerade gesagt? ‘ Die Hausherrin war kaum älter als wir und trotzdem sagte sie ‚Madam‘ zu ihr? „Und Du, Susi richtig? Hilf ihr dabei!“ „Ja, Madam“, sagte auch ich, mir ein Beispiel an Franzi nehmend und folgte meiner Freundin schnellstmöglich. Wir leerten im Bad den Behälter und nahmen alles mit. Nur wo war der Keller? Wir mussten im Flur ein wenig rumsuchen, bis wir die richtige Tür gefunden hatten. Hinter der ersten Tür verbarg sich die Küche, hinter der zweiten ein kleiner Abstellraum. Hinter der dritten Tür wurden wir fündig und folgten der Kellertreppe. Dort stopften wir die Kleidungsstücke alle in die Trommel. Waschpulver hatten wir auch schnell gefunden und gaben auch noch Feinwaschpulver dazu. Die Bedienung der Maschine war auch kein Problem und so konnten wir sie rasch einschalten. Aufatmend, dass wir das geschafft hatten, wandte ich mich an Franzi. „Wo sind wir da hingeraten?“ „Keine Ahnung!“ schmunzelte sie. „Aber ich finde es interessant und frage mich, wie es weitergeht. Meine Klamotten bekomme ich ja frühestens ...