1. Außerirdische Fötzchen (15 bis 19)


    Datum: 27.04.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    ... stehen seltsamerweise weiterhin im Raum, aber wir lassen es trotzdem alle dabei...denn alle werden völlig von dem in Beschlag genommen, was dort draußen gerade abgeht. Unser durchsichtiger Turm ist plötzlich ein im Kosmos zwischen Milliarden Sternen schwebender Zylinder. Urplötzlich steht eine gelbe Sonne direkt vor uns...wahrscheinlich unsere kleine Heimatsonne am Rand eines Seitenarms der Milchstraße.
    
    Da taucht unser blauweißer Heimatplanet mit dem Mond auf und unser Turm saust darauf zu. An der Außenwand flimmern rötlich, blau oder grün Daten und wir erkennen verwirrt, daß unsere Erde in einem weiten Umkreis von einigen riesigen Raumkörpern umgeben ist. „Was ihr dort im Jahre 2187 seht, sind die Schwesterschiffe meiner Gilgamesch!" erläutert die seltsam verzerrt klingende Stimme von Tschaschia. „Niemals wurde davon berichtet!" höre ich Jacks verblüffte Stimme. Nun wird uns Anwesenden auch klar, daß es sich dabei nur scheinbar um völlig unterschiedlich geformte Zusammenballungen von Asteroiden handelt.
    
    „Es sind die für menschliche Technik stets unsichtbaren Generationsraumschiffe der GötterSpezies...Eines davon ist die Gilgamesch, etwa zwanzig Jahre bevor ich mit ihr den Erdradius verlassen habe..." hören wir und sind wie betäubt, als Tschaschia weiter erklärt: „...Es herrscht ein schrecklicher Krieg sowohl auf dem Mond wie auf der Erde zwischen dem allmählich siegreichen Zarenreich Groß-Russlands und den nordamerikanisch-grönländischen USA, die genau in diesem Jahr ...
    ... mit der großen Auswanderung zum Planeten NeuAmerika beginnen werden. Jack sackt aufeinmal in seinem Sessel zusammen und Laschami schaute nach, was mit ihm los sein könnte.
    
    Die Schöpferin dreht sich den beiden zu und erläutert: „Kehre schnell auf deinen Platz zurück, bevor dir das auch gleich passiert...Jacks Bewußtsein ist soeben im Körper eines amerikanischen Kampfpiloten des Jahres 2187 materialisiert und wie ich das wahrnehme, kämpft jener zufällig auch Jack heißende Mann gerade mit einem russischen Gegner in den oberen Schichten der Erdatmosphäre."
    
    Unser Jack ist auf der Stelle mit Herz und Seele jener Nordamerikaner, der vom Mond kommend direkt über dem russischen Teil Alaskas abgefangen wird. „Ich bin Kampffliegerin Ljudmila und du verdammter Ami hast hier überhaupt nichts verloren, dreh schnell ab...oder dein Schrotthaufen lernt heute Russlands neuartige Laserwaffe kennen", warnt das Videobild einer gar nicht schlecht aussehenden russischen Pilotin aus dem Cockpit des ihm entgegen rasenden Kampfjägers.
    
    Es bleibt ihm genug Zeit, dieses hübsche Mädchen mit den lockigen, schwarzen Haaren und den unfreundlich funkelnden, dunklen Augen genau zu betrachten, während er sich ebenfalls mit Video vorstellt: „Ich bin der kalifornische Kampfpilot Jack und in wenigen Minuten dein Untergang, wenn du nicht abdrehst. Warum bist du heute nicht bei Mama geblieben, du süße, kleine Russin?" Die Entfernung zwischen beiden Kampfjägern schmilzt ganz allmählich...obwohl beide bereits ...