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Villa Beachside
Datum: 30.04.2026, Kategorien: Partnertausch,
... Version." Anneli schluckte. "Und, haben sie dir wehgetan?" Peter schüttelte den Kopf. "Nur ein paar Prellungen." Er sah sie an. "Sie wussten alles. Das Hotelzimmer in Eckernförde war wohl mit einer Überwachungskamera ausgestattet. Mein Double hätte ganze Arbeit geleistet und deiner großen Schwester gleich zweimal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wie sie es ausgedrückt hatten." Anneli wurde rot. "Das ist unglaublich. Aber, na ja, klingt ganz nach Julia, schläft ungeniert innerhalb von vierundzwanzig Stunden mit zwei unterschiedlichen Männern. Peter, es ist Zeit, dass du es weißt. Sie ist nicht meine große Schwester. Sie ist meine Mutter." Der wortgewandte Offizier kam ins Stocken. "Was? Wie?" Peter lehnte sich zurück. "Au weia. Dann habe ich mit Mutter und Tochter ein Verhältnis und ich dachte schon, mit zwei Schwestern gäbe es Probleme." Anneli hob die Schultern. "Mir macht das nichts. Ehrlich. Im Gegenteil, ich glaube, Du und Julia, ihr seid ein gutes Paar. Sie ist stark. Und du bist es auch." Peter beugte sich vor, gab ihr ein zärtliches Küsschen auf die Wange. "Dann musst du jetzt auch etwas verdauen. Mart und ich sind ebenfalls enger verwandt. Mart ist ein früher Glückstreffer, wie ich es gerne ausdrücke. Er konnte nicht bei mir aufwachsen, aber ich versuche, ein wenig nachzuholen." Jetzt war es Annelis Kinnlade, die nach unten klappte, jedoch fasste sie sich schnell. "Na ja, das ist ja einiges, das Du deinem Sprössling jetzt bietest: ...
... Ostsee, MOCASIN und deine Geliebte zur freien Verfügung." "Ich liebe deine positive Sicht auf die Dinge", erwiderte Peter und gab ihr ein zweites Küsschen hinterher. *** Die Sonne sank langsam auf die reetgedeckten Dächer in Eckernförde. Der Wind trug den salzigen Geruch des Meeres herüber, Möwen zogen rufend ihre Kreise. Im Zug hatten Peter und Anneli, an die an der Ostsee gebliebenen, alles berichtet - die Ereignisse in München, den erzwungenen Zugriff im Labor, die Wahrheit über ihren Verwandtschaftsgrad. Auf der Terrasse der Villa saßen Julia und Mart, ausgestreckt in Liegestühlen. Als sie das Taxi vorfahren hörten, sprangen beide auf. "Da seid ihr ja!", rief Julia und stürmte Peter entgegen. Ihre Stimme war ein wenig heller, man hörte, dass die Anspannung der letzten Tage mitschwang. Sie warf sich ihm um den Hals. Mart folgte langsamer, sein Blick suchte Anneli. Er lächelte, und sie erwiderte es erleichtert, bevor sie sich in die Arme fielen. Vier Menschen, die mehr erlebt hatten, als sie je erwartet hätten. Dann lösten sie sich voneinander, sahen sich mit anderen Augen an - aufmerksam, prüfend, neu. Peter legte eine Hand auf Marts Schulter. "Mart, ich glaube, du hast dich in den letzten vierundzwanzig Stunden außerordentlich gut bewährt." Mart grinste, leicht verlegen, und schüttelte den Kopf. "Das hast du doch alles eingefädelt." Julia strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr, ihre Augen blitzten. "Vielleicht sind wir ungewöhnlich, aber ...