1. Wie nennt man einen weiblichen Vampir?


    Datum: 01.05.2026, Kategorien: BDSM

    ... Da dachte ich, ich probier’s einfach mal so …“ Sie lächelte.
    
    Wir waren durch die Kontrolle, sie war zwei oder drei Personen vor mir und blieb dann etwas ratlos stehen und wartet.
    
    „Ich kenne mich zugegeben hier nicht so gut aus. Aber Sie haben ja die gleiche Richtung, darf ich mich anschließen?“
    
    „Klar! Gerne"
    
    „Ich bin Sybille.“
    
    „Andrea! Dann kommen Sie mal."
    
    „Sie scheinen sich ja wirklich auszukennen!“, meinte sie.
    
    „So richtig nicht! Immer der Nase nach, wir müssen uns beeilen, ich möchte doch ganz nach vorn."
    
    Als wir auf die Arena hinuntersehen konnten, war ich erstmal entsetzt. Komplett voll!
    
    „Mist" entfuhr es mir.
    
    „Kein Problem", meinte Sybille, „lassen Sie mich mal vor und bleiben dicht hinter mir.“
    
    Sie bewies unglaubliches Geschick, sich durch die Menge zu drücken und zu schlängeln. Mit einer Hand führte sie mich hinter sich wie ein kleines Kind, mit der anderen schaffte sie sich sanft, aber nachdrücklich, Platz. Nach guten 10 Minuten waren wir in der zweiten Reihe vor der Bühne.
    
    „Wow. Was heißt, Sie kennen sich nicht aus? Wo haben Sie denn das geübt?“, staunte ich.
    
    „Wollen wir du sagen?“
    
    „Gerne. Wie hast du gesagt? >Immer der Nase nach!<“, grinste sie.
    
    Die Show war einsame Klasse. Die Vorband, Rod Stewart, die Performance, die Lightshow … einfach alles. Wir tanzten mit unseren Nachbarn, die ganze Reihe war so nach und nach außer Rand und Band.
    
    Nach einer guten Weile meldete sich meine Blase. Nicht jetzt! Ich ...
    ... zappelte hin und her, was aber im Rhythmus der Musik nicht auffiel. Erst als ich mich krümmte und meine Hände auf den Bauch drückte sah mich Sybille an. „Fehlt dir etwas?“
    
    „Ich bräuchte eine Toilette …“ schrie ich ihr gegen die Musik ins Ohr. Sie sah sich um „Oh, das ist jetzt aber ganz ungünstig! Da kommst du nie mehr herein“
    
    Hinter uns waren nur wogende Menschen.
    
    „Du hast doch einen Rock an, setz dich doch einfach hin …“
    
    „Wenn wir auf einem Open-Air wären würde ich es ja tun, aber hier in der Halle …? Man sieht doch die Pfütze ..“
    
    „Dann musst du dir das noch ein bisschen verkneifen ….“
    
    Das Konzert würde noch mindestens eine dreiviertel Stunde dauern! Ich schnaufte tief durch und konzentriert mich. Die Musik zoomte mich einfach weg, aber dann begann es zu laufen und konnte es nicht mehr stoppen.
    
    Als wir dann schließlich nach dem Ende der Vorstellung wieder im Freien standen, blieb Sybille in Mitten des Menschenstroms stehen und sah mich an.
    
    „Das war ein richtig toller Abend. Vielen Dank nochmal, dass du mir die Karte verkauft hast. Hast du noch Lust auf einen Absacker?“
    
    „Gerne. Ich fand es auch einsame Spitze. Und du bist eine sehr nette Begleitung gewesen. Aber ich … müsste mich mal trockenlegen …“, meinte ich und schluckte beschämt.
    
    „Oh…“, Sybille lächelte und legte den Arm um mich.
    
    „Kein Malheur, ich wohne hier gleich ein paar Straßen weiter, du kannst was Trockenes von mir haben. Komm mit!“
    
    Ich schämte mich. „Sybille, das ist mir so ...
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