1. Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 4


    Datum: 01.05.2026, Kategorien: BDSM

    ... habe. Aber noch viel mehr schäme ich mich dafür, dass ich es geil fand. Ich fand es geil zu sehen, was die mit dir gemacht haben und ich schäme mich dafür. Ich hätte ihnen ewig dabei zusehen können wie sie dich benutzen.“
    
    Franziska sagt: „Ich fand es so unglaublich, dass du da geblieben bist. Das du sie uns beide hast benutzen lassen. Ich dachte zuerst, du würdest sie nur mich benutzen lassen. Es ist so ein unglaubliches Gefühl, sich so auszuliefern. Danke dass du mich das nicht alleine hast machen lassen. Es macht mich so an, mich so auszuliefern. Was sie dann wirklich machen finde ich abstoßend, aber das Gefühl, sich so zu unterwerfen, das macht mich so an.“
    
    Johanna sagt: „Es ist widerlich aber ich finde es geil. Ich finde diese ungewaschenen stumpfen Kreaturen so ekelhaft. Aber mich macht an, dass sie so brutal sind. Dass ich bei denen weiß, dass die aus auch durchziehen und nicht auf halben Weg kalte Füße bekommen.“
    
    Johanna liegt eine Weile da. Fühlt sich schmutzig.
    
    „Irgendetwas ist in mir, irgendetwas Krankes. Wie ein Fremdkörper. Wie eine böse Johanna, die mich aus dem Keller angrinst.“
    
    Sie gehen ins Badezimmer, Franziska stellt die Dusche an. Bestimmt zwei Stunden verbringen die beiden Frauen unter dem laufenden Wasser, bis Franziska irgendwann wieder abstellt.
    
    „Ich glaube sauberer werden wir nicht mehr. Es ist noch immer ekelhaft, aber es war genug Wasser jetzt.“
    
    Sie gehen zusammen ins Bett. Franziska kuschelt sich bei Johanna an, die sie als ...
    ... großer Löffel in den Arm nimmt. Beide fangen still an zu weinen, schlafen ein.
    
    Am nächsten Morgen stehen sie nicht direkt auf. Johanna und Franziska liegen wach im Bett und denken über ihre Erfahrungen nach.
    
    Johanna fragt schließlich: „Und meine kleine Schlampe? Genug?“
    
    Franziska dreht ihren Kopf zu Johanna und streckt ihr die Zunge raus. „Nein, im Gegenteil. Ich will mehr.“
    
    Johanna antwortet: „Im Ernst? Ich dachte gestern hätte dich geschafft. Mich hat es geschafft, mir war das etwas zu viel. Es war zu abstoßend.“
    
    Die beiden drehen sich zur Seite, sehen sich an.
    
    Franziska sagt: „Mir war das auch zu viel. Zu extrem, zu ekelhaft. Aber darum ging es mir. Ich wollte sehen, wie die Welt jenseits meiner Grenzen aussieht.“
    
    „Du bist nicht sauer auf mich?“
    
    „Nein, im Gegenteil. Ich finde es so schön dass du mich nicht allein gelassen hast gestern. Alleine hätte ich das nicht ertragen können. Wenn ich da alleine gewesen wäre, wäre etwas in mir kaputt gegangen. Danke dass ich da nicht alleine war.“
    
    Sie macht eine Pause.
    
    „Ich möchte weitermachen. Ich weiß auch nicht, es ist schon ein wenig so eine kranke Faszination, aber es reizt mich zu sehr. Aber bitte das nächste Mal nicht so etwas ekeliges mit so fiesen Kreaturen.“
    
    Johanna beugt sich vor, küsst Franziska auf den Mund, nimmt sie in den Arm. „Ich finde es mutig von dir, dass du dich diesem Drang stellst. Und du bist sicher, dass du mehr Grenzerfahrungen machen möchtest?“
    
    „Todsicher. Aber nicht zu bald, ...