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Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 4
Datum: 01.05.2026, Kategorien: BDSM
... ich muss das erst einmal verarbeiten.“ Sie liegen da, streichen sich über die Haare. Nach einer langen Pause fragt Johanna: „Nochmal Badezimmer?“ „Auf jeden Fall nochmal Badezimmer. Ich glaube wir bleiben heute einfach den ganzen Tag im Bad.“ Johanna bringt die Beute zu Michael. Steht in seinem Büro. Michael schaut Johanna einfach nur an. Sie versucht aus seinem Gesicht herauszulesen, was er denkt aber sie findet nichts. Keine Ahnung. Er schaut sie einfach nur in Ruhe mit entspanntem Gesicht an. Liebevoll? Gleichgültig? Erwartet er etwas? Ihr Herz drängt in ihrer Brust und ihre Augen werden feucht. Was passiert mit mir, fragt sich Johanna, kann ich mich nicht wie eine erwachsene Frau benehmen? Er kommt zu ihr, nimmt sie in den Arm. Sie fängt an zu schluchzen. Er wartet geduldig, ohne etwas zu sagen, bis sie sich gefasst hat. Dann kommen die Worte aus Johanna raus: „Ich weiß nicht was mit mir passiert. Es ist wie als wäre ich besessen. Es ist, als wäre eine Art Bestie in mir. Es ist eine Art Dunkelheit die mich urplötzlich überkommt.“ Sie schaut ihn flehend an. „Du kannst es spüren, oder? Sag mir wie ich es loswerde. Bitte hilf mir.“ Sie schaut flehend in seine Augen. Er hält sie fest. Johanna fühlt sich sicher in seinen Armen. Es ist, als wenn eine dunkle Masse langsam aus ihr herausfließt. Bald fühlt sie sich leicht, lächelt. Sie nimmt einen tiefen Atemzug, fühlt sich frei. Er sagt: „Es ist ein Familienerbe von dir. Es ist ein Teil von ...
... dir. Dich davon zu trennen ist wie ein Teil deiner Vorfahren zu verneinen. Du kannst es nicht loswerden, du kannst nicht dich selbst loswerden. So geht das nicht, du kannst nicht einfach deine Aura verstümmeln.“ „Aber es ist so … furchtbar.„ „Ich weiß. Du musst lernen, es zu beherrschen. Du musst sein Meister sein.“ „Wie mache ich das?“ Michael streicht ihr übers Haar. „Ich werde dich da hinführen. Ich helfe dir dabei, es ans Licht zu zerren. Aber du musst mir vertrauen. Es wird noch einige Vorbereitung brauchen. Ich würde dir gerne etwas anderes erzählen, aber du musst wissen, es wird nicht einfach werden.“ „Okay, ich vertraue dir.“ Johanna schnieft in ein Taschentuch, atmen tief durch. Dann hält Johanna ihm das Buch hin. Er strahlt sie an: „Ich bin so unglaublich Stolz auf dich.“ Johannas Herz macht einen Sprung, schlägt fast aus ihrer Brust. Sie hüpft auf der Stelle auf und ab. Dann gibt sie ihm noch die Unterlagen, die sie gefunden hat. „Und Franziska und ich haben jeweils ein Stück von dem Schmuck behalten.“ Er hält ihren Kopf sanft mit beiden Händen und küsst sie liebevoll auf den Mund. Johanna ist im siebten Himmel. „Kann ich dich nach dem Buch fragen?“, fragt sie Michael. „Bald, Johanna, bald, sehr bald.“ Johanna hüpft erneut auf der Stelle: „Verdammt, ich bin so ungeduldig!“ Michael sagt: „Ah und ist Franziska noch hier oder schon gefahren? Bring sie doch bitte noch zu mir, ich möchte mich auch bei ihr bedanken.“