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Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 4
Datum: 01.05.2026, Kategorien: BDSM
... Johanna?“ „Ich will hier nicht einfach nur wohnen.“ Johannas Stimme klingt fest und entschlossen. „Ich will Teil von deinem Leben sein. Ich will Abenteuer. Ich will Nachts obskure Bücher für dich stehlen. Ich will dir Nahe sein.“ Michael mustert sie ausgiebig. „Bis jetzt warst du mein Gast. Du kannst auch weiter einfach mein Gast sein, in dem Anbau wohnen und hier keine Pflichten haben wenn du möchtest.“ Johanna sagt bestimmt: „Reicht mir nicht.“ Michael antwortet: „Du bist ganz schön gierig, weißt du das eigentlich? Bist du bereit, dass sich dein Leben verändert?“ „Ja. Mein Leben verändert sich sowieso die ganze Zeit, und ja, ich will mehr. Wenn mich das gierig macht, von mir aus.“ „Komm mit, wir werden das auf die Probe stellen. Hol Barbara.“ Irgendwo im Keller der Villa findet sich ein seltsamer Raum, der überhaupt nicht zum Rest der Villa passt. Eine Art Bad, mit einem ovalen, mehrstufigen Becken. Säulen darum die eine Gewölbedecke stützen. Alles ist mit grünen Fliesen verfliest, mit aufwendigen Mustern und Mosaiken. Die Architektur sieht wie Antike aus, nicht wie eine Renaissance-Villa. Michael erzählt unterwegs: „In der Renaissance, als die Villa gebaut wurde, war römische Architektur total in. Viele Anwesen aus der Zeit haben eine römische Ruine im Garten. Die natürlich da erst gebaut wurde – es gab die nötigen Ruinen einfach nicht. Diese Anlage ist eine der wenigen tatsächlich aus der Antike erhaltenen Bauwerke. Ein Teil unter dem ...
... Bad ist sogar noch älter. Die Villa hier wurde damals über diese Anlage gebaut und der Architekt hat das Bad im Inneren der Villa erhalten. Einzigartig. Wunderbar.“ Johanna schaut sich um, staunt. Es ist wunderschön. Lichtspiegelungen tanzen über die Wände. Das ganze ist angenehm mit Öllampen beleuchtet, die Barbara gerade anzündet, es gibt kein elektrisches Licht. Barbara kommt zu ihnen, lächelt Johanna und Michael an. Sie sieht glücklich aus. Wenn Barbara hier so glücklich sein kann, dann kann sie es auch denkt sich Johanna. Johanna will diesen Moment genießen. Aber es wird doch gleich gevögelt werden, oder? Sie verbietet sich alle Ungeduld, es wird alles passen. Die drei entkleiden sich, deponieren ihre Kleidung in einer Wandnische. Johanna bewundert die schönen Körper der beiden. Es gibt ein kleines Becken, vielleicht gerade ein Spannweite groß, in einer Seitennische. „Zur Abkühlung vor dem Bad“, erklärt Barbara und steigt hinein, taucht für eine Minute unter. Danach folgt Michael. Als Johanna beginnt, in das Becken zu steigen, saugt sie scharf die Luft ein. Eiskalt, höchstens vier Grad. Sie nimmt allen Willen zusammen und taucht unter. Danach wärmen sich die drei in dem warmen Bad auf. Also wird jetzt noch gevögelt? Oder baden wir hier wirklich nur? Ungeduldige Gedanken melden sich erneut in Johannas Verstand zu Wort. Michael und Barbara sind so schön. So anmutig. Barbara steigt aus dem Wasser, holt eine Amphore, die auf einen Steinabsatz an der Wand ...