1. Julias Weg - Kap. 1


    Datum: 06.05.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... gewohnt, um diese Zeit schon Alkohol zu trinken, genoss es aber, mal aus ihrer Routine zu entfliehen.
    
    „Zieh deine Hose schon mal aus. Ich guck, ob ich was passendes für dich finde", sagte Dilara und verschwand im Schlafzimmer.
    
    Julia nahm noch einen Schluck aus ihrer Dose und zog ihre Schuhe aus. Sie stand auf und schlüpfte aus ihrer Jeans. Sie fühlte sich etwas unwohl, so halbnackt in einer fremden Wohnung zu stehen.
    
    Dann kam Dilara zurück ins Wohnzimmer. Sie war völlig nackt, hatte ein paar Kleidungsstücke über dem linken Unterarm und eine Zigarette im Mundwinkel. Ihre Haare waren wieder zu einem strammen Zopf nach hinten gebunden. Sie legte ihre Zigarette im Aschenbecher ab und packte die Klamotten auf die Couch.
    
    Julia musste schlucken. Dilara hatte einen wundervollen Körper. Sie hatte einen dunklen Teint, ihre Haut wirkte samtig. Ihre Muschi war komplett rasiert, man konnte sehen, dass sie gepierct war. Sie hatte schmale Hüften, einen flachen Bauch und wahnsinnige Brüste. Sie standen wie eine eins nach vorne ab, hingen keinen einzigen Zentimeter und waren straff und rund. Julia sah auf den ersten Blick, dass sie gemacht waren. Sie hatte auch recht mit ihrer Vermutung, dass die Nippel gepierct waren. Zwei dünne Metallstäbe zierten ihre abstehenden Nippel, die sehr dunkel waren. Zudem waren die unteren Ansätze ihrer Brüste wunderschön tätowiert.
    
    „Wow, krasse Figur!", rief Dilara überschwänglich. „Wir sind uns voll ähnlich."
    
    In der Tat hatten beide einiges ...
    ... gemeinsam, stellte Julia fest. Sie waren in etwa gleich groß, auch ihre Figur war ähnlich zierlich. Ihre Haut war natürlich wesentlich heller, ihr Bauch nicht ganz so durchtrainiert und ihre Nippel waren unauffälliger. Bei den Brüsten konnte sie jedoch nicht ganz mithalten.
    
    Plötzlich fing Dilara an zu lachen.
    
    „Was ist los?", fragte Julia etwas unsicher.
    
    „Du hast Haare an deiner Pussy, Baby. Das geht ja gar nicht!"
    
    Julia schaute an sich herab. Einige Haare schauten auf beiden Seiten aus ihrem Tanga. Ein gewohntes Bild für sie.
    
    „Männer stehen auf rasierte Fotzen. Kannst mal wegmachen demnächst", fügte Dilara hinzu und zog an ihrer Zigarette.
    
    Da waren sie wieder, diese Kraftausdrücke, die Julia so irritierend fand. Sie passten zu Dilara, sie war schließlich Türkin, aber über ihre Lippen würde so etwas vermutlich nie kommen. Sie merkte allerdings, dass ihr Unterleib ganz leicht anfing zu kribbeln. Sie nahm einen Schluck Prosecco und stellte die leere Dose auf den Tisch.
    
    „Ich überlege es mir, ok?"
    
    „Nix überlegen, Baby! Machen!" Auch Dilara leerte ihre Dose und holte zwei neue aus der Küche. Julia fiel wieder der Barcode auf, den Dilara in ihrem Nacken tätowiert hatte. Sie war neugierig, unterdrückte aber die Frage.
    
    Sie stießen erneut an und Dilara warf einen Rock hinüber. Julia schlüpfte hinein und zog ihn in die richtige Höhe. Er war hellgrau, eng anliegend und aus einem billigen, elastischen Stoff. Sie fand ihn zwar recht kurz, er reichte aber zumindest ...
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