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Julias Weg - Kap. 1
Datum: 06.05.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... ihre Figur und insbesondere ihre Brüste. Sie begutachtete sie im Spiegel und legte ihre Hände unter sie. Sie hatte große Brüste. Schon in jungen Jahren war Julia bei vielen Jungs die Attraktion gewesen. Sie ließ ihre Brüste mit den Händen kurz hüpfen und stellte zufrieden fest, dass die Schwerkraft noch lange nicht gewonnen hatte. Sie waren noch ziemlich fest und hatten kleine helle Nippel, die jetzt nach dem Duschen und der kühlen Luft im Badezimmer noch hart waren und keck abstanden. Sie ging nach der Arbeit ab und zu ins Fitnesscenter um die Ecke und versuchte sich dort in Form zu halten. Insgesamt war Julia sehr zufrieden mit ihrem Körper und verließ das Badezimmer, als sie fertig war. Im Ankleidezimmer hatte sie vorher schon ihre Klamotten ausgewählt, die sie heute Abend anziehen wollte. Als erstes schlüpfte sie in einen schwarzen Tanga und zog sich anschließend einen dazu passenden schwarzen BH an. Sie hatte sich für einen Rock entschieden, der ihr bis knapp über die Knie reichte und ein enges T-Shirt, welches ihre Brüste zwar gut zur Geltung brachte, aber nicht alles verriet. Sie schnappte sich ihre Pumps und eine Jacke und verabschiedete sich von Jens. „Gut siehst du aus!", sagte er. „Mit wem triffst du dich nochmal?" Julia hatte ihm mehrfach erklärt, dass sie wieder mehr unter Leute gehen wollte. Aber Jens wollte seine Abende lieber zu Hause verbringen. „Mit Dilara, Jens. Das habe ich dir vorgestern schon erzählt." „Ach ja. Mit der." Jens mochte ...
... Dilara nicht besonders. Sie war sehr direkt und auch sehr derb in ihrer Sprache. Dass Dilara Türkin war, war ihm dabei egal, das wusste Julia. „Sie ist die einzige Frau in meiner Abteilung und ich möchte mich gern mal abseits der Arbeit mit jemandem unterhalten!", ergänzte Julia. Jens hatte sie bisher nur einmal kurz angeschaut und war auf den Fernseher gebannt. Julia war enttäuscht, sie hatte sich hübsch gemacht, sexy Klamotten angezogen und er beachtete sie nicht mal richtig. Sie beugte sich dennoch zu ihm herab und gab ihm einen Kuss. „Viel Spaß, Liebling!", sagte er. „Komm nicht so spät nach Hause." „Keine Sorge, ich muss auch früh raus morgen", erwiderte Julia und verließ das Haus. Die Bushaltestelle war nicht weit entfernt und sie musste auch nur wenige Augenblicke warten, bis der Bus kam. Eine Fahrkarte hatte sie bereits online gebucht und so konnte sie direkt hinten einsteigen. Julia schaute sich kurz um. Es war nur ein freier Sitzplatz verfügbar und sie setzte sich dort hin. Links von ihr saß eine schwarze Frau mit ihrem Kleinkind auf dem Schoß. Julia lächelte beiden zu, die Mutter nickte kurz und der kleine Sohn lächelte zurück. Schräg gegenüber saß ein junger Proll mit Muskelshirt und riesigen Kopfhörern und schaute aus dem Fenster. Der vierte Platz ihr gegenüber war von einem älteren, ungepflegten Mann besetzt. Er roch nach Alkohol und Schweiß und hatte offensichtlich seit Jahren keinen Zahnarzt gesehen. Als sie ihre Beine übereinanderschlagen ...