1. Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch

    ... mir heraus und halte ihm das winzige Stückchen Stoff, das inzwischen deutliche Spuren meines Schleims trägt, hin. Noch immer steht er dicht vor mir.
    
    "Am liebsten würde ich dich ficken, hart und lang. Aber wir haben einen Deal. Zieh dich an und verschwinde!", brummt er. Ich kann ihm deutlich ansehen, wie schwer es ihm fällt. Ich verkneife mir deshalb ein erleichtertes Aufatmen.
    
    Hastig raffe ich meine Kleider zusammen und ziehe sie an. So schnell war ich noch nie damit fertig. Als ich mich bekleidet aufrichte beobachtet er mich noch immer, gleichzeitig riecht er an meinem Tanga und zieht mit sichtbarem Genuss und auffallend laut, die Luft ein.
    
    "Pack zusammen!", befielt er. Dabei deutet er auf meine Sachen aus meinem Rucksack, die immer noch auf und neben dem Tisch verstreut daliegen.
    
    Ich beeile mich, meine Habseligkeiten hastig zurück in den Rucksack zu befördern. Ich achte nicht mehr darauf, alles ordentlich einzuräumen. Ich will einfach nur weg von hier und das so schnell, wie nur irgend möglich.
    
    "Soll ich dich zum Bahnhof bringen?", will er wissen.
    
    Seine Stimme ist nun wieder weicher, nicht mehr der Kommandant, sondern einfach nur ein Mann. Ich überlege fieberhaft. Einerseits möchte ich diesen Mann so schnell wie möglich loswerden, andererseits rechne ich mir aber auch aus, dass ich in seiner Gesellschaft schneller und vor allem sicher zum Bahnhof gelange. Deshalb stimme ich zu.
    
    "Ja bitte."
    
    Kapitel 3
    
    "So, da wären wir", sagt er.
    
    Er biegt mit ...
    ... dem Jeep, mit dem wir unterwegs sind, gerade auf den Platz vor dem Bahnhof ein. Ich bin heilfroh, dass ich mich dazu entschieden habe, sein Angebot anzunehmen. Wir waren schon mit dem Auto mehr als eine Dreiviertelstunde unterwegs. Zu Fuß wäre das ein ewig langer Masch gewesen. Wir mussten drei Dörfer weiter, um den nächsten Bahnhof zu erreichen.
    
    Die Fahrt war auch nicht schlimm. Er hat mir von seinem Zuhause in St. Petersburg erzählt und ich habe ihm vorgelogen, was ich bei meiner Großmutter in der Ukraine alles gemacht habe. Er hat nicht bemerkt, dass ich ihm die ganze Zeit die Unwahrheit erzählt habe.
    
    Er hat mich allerdings ermahnt, nicht noch einmal eine solche Aktion zu starten. Wenn ich an den Falschen geraten würde, könnte mich dieser wegen Spionage oder Hochverrat einsperren lassen und das wäre nicht angenehm. Nicht alle seien so verständnisvoll, wie er.
    
    "Danke fürs Fahren", antworte ich.
    
    "Ich hätte dich noch gerne etwas bei mir behalten", grinst er.
    
    "Du hast ja zumindest ein Andenken", necke ich ihn.
    
    Inzwischen darf auch ich du zu ihm sagen. Er hat mir das während der Fahrt angeboten. Er ist im Grunde kein so übler Kerl. Vermutlich sind es der Krieg und die Einsamkeit, die die Menschen verändern. Ich bin schließlich auch nicht mehr das brave Mädchen, das ich früher einmal war, bevor ich meine Agentenausbildung begonnen habe.
    
    Er hält den Wagen genau vor dem Bahnhof. Eigentlich wäre hier Halteverbot. Aber wer traut sich einem Offizier der Armee etwas ...
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