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Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1
Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch
... noch wie dem Bären in Alaska", lacht er noch lauter. Wir betreten das Haus und werden in den ersten Stock geführt. Dort gehen zwei Türen ab. Eine führt nach rechts, die andere nach links. "Hier sind ihre Räume", meint der Bedienstete, der uns begleitet. Er öffnet die Tür und lässt uns eintreten. Mir lassen die beiden Herren den Vortritt. Kaum stehe ich in der Tür, blicke ich mich erst einmal staunend um. Das ist kein Zimmer, das ist eine ganze Wohnung. Noch dazu scheint sie sehr luxuriös zu sein. "Komm!", meint Sam. "Ich zeige dir alles." Er legt den Arm um meine Taille und führt mich in den Raum hinein. Der Bedienstete, der uns begleitet hat, stellt das wenige Gepäck, das wir bei uns haben, auf einen Tisch und verschwindet. Als die Tür ins Schloss fällt, sind wir allein. Sam dreht sich zu mir um, beugt sich etwas herab und küsst mich. Ich lasse mich darauf ein und erwidere den Kuss. Bei allem Neuen gibt mir der Kuss die Sicherheit, dass alles noch so ist, wie es sein soll. Erst nach einiger Zeit lösen wir uns wieder voneinander. "Das habe ich gebraucht", meint er zufrieden lächelnd. "So viel zum Zeigen der Räume", necke ich ihn. "Meine Liebe, ein Mann hat eben seine Prioritäten", grinst er frech zurück. "Die sind nun befriedigt, also können wir uns die Räume ansehen", gebe ich Kontra. Er lacht belustigt, führt mich dann aber in ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin, ein großes Schlafzimmer, ein luxuriöses Bad und ein Ankleidezimmer. Alles ...
... zusammen hat eine beachtliche Größe. "Wie lange haben wir Zeit?", frage ich. "Nun, ja. Wir müssen in einer halben Stunde wieder aufbrechen", meint er. "Wir treffen den Außenminister. Habe ich das richtig verstanden?" "Ja, genau den." "Da kann ich unmöglich so antanzen", sage ich geschockt. Dabei deute ich mit den Händen auf meinen Körper. "Du wirst dich umziehen müssen", grinst Sam. "Wo sind unsere Rucksäcke?" "Darin wirst du sicher nicht das Passende finden. Außerdem wurden diese nach Washington geflogen", grinst er. "Was nun?" "Schau in den Schrank!" "In welchen Schrank?" "In den im Ankleidezimmer." "Und was glaubst du, was ich dort finde?" "Schau doch einfach nach!", beharrt er. Etwas irritiert aber auch verärgert, weil er so ein Geheimnis um die Sache macht, gehe ich ins Ankleidezimmer und öffne den erstbesten Schrank. Er ist leer. "Da ist nichts drinnen!" "Schau weiter!" Er bekommt zwar einen bösen Blick von mir, ich mache aber, was er sagt. Ich reiße eine Schranktür nach der anderen auf. Bei der dritten bleibe ich wie angewurzelt stehen. "Was ist das?" "Kleider, Hosen, Mäntel, was eine Frau halt so braucht", grinst er. "Von wem sind die Sachen?" "Von dir!" "Wie von mir?" "Die wurden für dich gekauft." "Von wem?" "Du stellst aber viele Fragen", grinst er schelmisch. "Wenn ich dir alles aus der Nase ziehen muss!", beschwere ich mich. "Gut, als wir in Alaska erfahren haben, dass wir nach Moskau ...