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Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1
Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch
... Hintern. "Aua!", beklage ich mich gespielt. Mir ist klar, was er will. Sam will Sex. Das kann ich an seiner Gier in den Augen ablesen. "Ich hätte Lust, etwas Neues auszuprobieren", sage ich frei heraus. "Und das wäre?" "Entweder ich darf heute über dich verfügen oder umgekehrt." "Ich wäre dabei." "Als was? Als Dom oder Sub?" "Als Dom natürlich." "Warum natürlich?" "Weil der Mann von Natur aus, der dominante Teil ist." "Ist das so?" "Das war doch bei allen Völkern so." "Das stimmt nicht ganz. Du vergisst die Amazonen." "Das kann auch nur eine Legende sein, erfunden von Frauen, die nicht wahrhaben wollten, dass wir Männer überlegen sind." "Ach ja? Wir können es gerne ausfechten." "Mit dem Degen oder mit dem Schwert? "Nein mit Armdrücken", grinse ich. "Da gewinnst du, das zählt nicht." "Beim Kampf mit dem Degen oder dem Schwert sicher auch." "Das ist unfair", protestiert er. "Dann losen wir es aus", schlage ich vor. "Münze werfen?" "Ja, warum nicht." "Ich nehme Kopf." "Ich Zahl." Sam holt eine Münze aus seiner Geldtasche und lächelt mich an. Ich bin ein wenig nervös. Ich weiß nicht, ob ich mich unterordnen kann. Zwar musste ich das während meiner Ausbildung fast immer, allerdings nicht im Bett. Ich habe es noch nie zugelassen, dass dort ein Mann die Kontrolle übernimmt. "Bereit?", erkundigt er sich. Mir kommt es so vor, als wüsste er um meine Sorgen. "Bereit!", bestätige ich dann aber ...
... doch. Er wirft die Münze in die Höhe, fängt sie und legt sie zugedeckt auf den freien Handrücken. Doch, anstatt die andere Hand wegzunehmen, lässt er die Münze bedeckt und hält die Spannung aufrecht. "Ich gewinne", grinst er. "Sei dir nicht so sicher." "Ich spüre es und dann bringe ich dich zum Schreien vor Lust." "Dann warte ab, was ich mit dir mache", grinse ich zurück. Ich bin allerdings innerlich nicht so gelassen, wie ich mich nach außen gebe. Mich einem Mann einfach nur hinzugeben und er darf mit mir machen, was immer er will, wäre komplett neu für mich. Langsam, ganz langsam zieht er seine Hand zur Seite. Die Spannung in mir ist unglaublich. Ich beschwöre diese blöde Münze, dass die Zahl obenauf liegen soll. Es muss einfach Zahl kommen! Fast in Zeitlupe bewegt sich die Hand. Endlich wird der Rand der Münze sichtbar und noch einmal steigt die Spannung. Noch aber kann man nichts erkennen. Sam wirft mir einen belustigen Blick zu. Er scheint mich inzwischen gut zu kennen und weiß offenbar, wie es tief in mir drinnen aussieht. Immer mehr von der Münze wird sichtbar. Verdammtes Ding! Sie liegt so, dass man noch immer nicht erkennen kann, was es ist. "Auf was hoffst du?", lacht Sam. "Natürlich auf Zahl. Dann mache ich dich fertig." "Bitte keine leeren Drohungen", grinst er. Dann zieht er die Hand rasch zur Seite. Kopf! Verdammte Scheiße! "Du gehörst mir!", grinst er zufrieden. "Ja, ich gehöre dir", bestätige ich. "Du bist nicht so ...