1. Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch

    ... sind nicht von uns?"
    
    "Nur sehr wenige und die haben dann meist spezielle Aufträge, so wie du auch. Es kann sein, dass ab und an eine dabei ist, die unsere Interessen verfolgt, aber verlass dich nicht darauf. Nur, wenn ich es dir sage, kannst du offen mit ihnen sprechen."
    
    "Gut, wie geht es weiter?", frage ich.
    
    "Komm, setzen wir uns hin, dann erkläre ich dir alles", bietet sie an und deutet mit einer Hand zur Couchecke.
    
    "Danke!"
    
    Ich gehe auf einen der bequem aussehenden Sessel zu und setze mich hin. Ich bin immer noch etwas zurückhaltend. Immerhin bin ich immer noch die militärischen Strukturen gewöhnt. Der lockere Umgang mit einer Vorgesetzten, ist mir noch fremd. Ekaterina scheint dies zu bemerken, lächelt mich freundlich an und nimmt mir gegenüber Platz.
    
    "Was hat man dir gesagt?", will sie wissen.
    
    "Nichts, ich weiß gar nichts."
    
    "Gut, du wirst als Model hier arbeiten. Wir machen aber nicht nur Modeschauen, wir vermitteln Mädchen auch als Escort."
    
    "Für Sex?"
    
    "Auch!"
    
    "Muss ich auch ..."
    
    "Vorerst nicht, aber es wird auf dich zukommen, früher oder später."
    
    Ich atme tief durch. In der Ausbildung war uns bald klar geworden, dass man als Agentin auch die weiblichen Reize einsetzen muss. Etwas zu kokettieren, ist für mich auch kein Problem. Das haben wir in der Ausbildung sogar gelernt. Wenn man es genau nimmt, haben mich genau diese davor bewahrt, wegen meines illegalen Grenzübertrittes, Schwierigkeiten zu bekommen.
    
    Uns wurde aber auch ...
    ... deutlich gemacht, dass es in seltenen Fällen auch dazu kommen kann, dass wir im Rahmen einer Mission auch mal mit einem Mann ins Bett gehen müssen. Ich hatte innständig gehofft, einer solchen Herausforderung entgehen zu können. Dass ich nun aber sogar als Nutte arbeiten soll, um meine Aufgabe zu erfüllen, das erscheint mir etwas hart zu sein.
    
    "Du wirst dich daran gewöhnen. In solchen Fällen ist es nur Sex. Gefühl soll und darf dabei nicht im Spiel sein", fügt Ekaterina hinzu. Sie hat wohl bemerkt, dass ich schwer geschluckt habe.
    
    "Aber ...", will ich entgegenhalten. Sie lässt mich aber nicht aussprechen.
    
    "Nichts aber, du hast deine Pflicht deinem Vaterland gegenüber zu erfüllen."
    
    Sie sagt dies in einem entschlossenen Ton, der keinen Widerspruch duldet. Ich vermute, sie hat ein solches Gespräch schon öfters geführt und nehme zudem an, dass sie genau weiß, wovon sie spricht. Dann aber wird ihr Gesichtsausdruck wieder versöhnlicher.
    
    "Ich habe hier im Haus eine Wohnung für dich. Ich zeige sie dir im Anschluss. Ich habe aber auch eine Aufgabe. Es geht also gleich zur Sache. In der Nähe gibt es ein Raketenabwehrsystem der Russen, das wir ausschalten müssen."
    
    "Wie soll ich das anstellen?", frage ich.
    
    "Du musst nur einen Peilsender dort anbringen. Den Rest erledigen unsere Raketen."
    
    "Hast du schon eine Idee, wie ich an das System herankomme?"
    
    "Das musst du schon selbst herausfinden", meint sie und grinst gemein.
    
    "Ich bekomme von dir also den Peilsender und ...
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