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Planet der Scharfen 16
Datum: 20.05.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... Dorf von Auri platziert habt, und dass jener Transmitter für Schafe geeignet sei. Er hat Max gefragt, ob er jenen Transmitter hier haben könnte, aber Max meinte, er hätte noch ein paar davon. Ich erinnere mich noch genau an die Worte, weil Max witzelte, am Gescheitesten würde er wohl bei jedem Dorf einen Transmitter platzieren.» Max hört natürlich, wie immer, mit und fügt hinzu: «Dieser Meinung bin ich immer noch. Ich habe veranlasst, dass genügend Transmitter produziert werden. Das ist aber etwas aufwändiger als bei den Beobachtungsdrohnen.» Lon schaut mich fragen an und ich versuche, zu erklären: «Wir können auf dem Schiff praktisch alles herstellen, was wir brauchen, müssen aber die Rohmaterialien von Planeten holen, auf denen niemand wohnt. Das dauert manchmal etwas länger, weil die Wege länger sind. Das hat Max mit 'aufwändiger' gemeint.» «Wird die ganze Arbeit von Robbie, Robine und Robert erledigt?» «Sie haben noch ein paar Schwestern und Brüder, die Du noch nicht gesehen hast. Aber jetzt möchte ich wissen, wie es Ema geht.» Ich sage das, weil ich Ema sehe. Sie ist ein Stück weit auf uns zugekommen, dann aber stehen geblieben, weil sie von Tom, Jerry, Lisa und Sina umringt wurde. Ich kann hören, dass Ema sofort mit den Tieren spricht, kann aber nicht verstehen, was sie sagt. Also gehen wir etwas näher. Plötzlich habe ich das Gefühl, von den Schafen gefragt zu werden 'Wer ist das? Kennst Du diesen Zweibeiner?' Beim Näherkommen wird mir klar, dass die ...
... Frage von Sina kommt, aber von Lisa geteilt wird. Das bringt mich auf eine Idee: «Seid Ihr beiden die Leitauen der neuen Herde?» Zustimmung. Also versuche ich, vorzustellen: «Liebe Ema, das hier ist Lisa. Dieses Schaf möchte Sina genannt werden. Hier haben wir Tom und das ist Jerry.» Jerry, der mir am nächsten steht und mich am längsten kennt, gibt mir wie zur Bestätigung einen Schafkuss -- er leckt meine Wange. Ema ist offensichtlich hocherfreut und möchte ebenfalls geküsst werden, aber keines der Schafe erfüllt ihr den Wunsch. Zum Glück sind uns Vera, Nicole und Aldo gefolgt. Nicole nimmt nun die Sache in die Hand. «Sina, Lisa, Tom, Jerry, das ist Ema, meine Freundin. Sie ist die Leitaue in diesem Dorf. Wenn Ihr irgendetwas braucht, könnt ihr immer zu ihr gehen. Gebt Ihr bitte einen Kuss.» Offensichtlich haben die Schafe Nicole in ihr Herz geschlossen, denn sie kommen ihren Wunsche nach, allerdings auf ihre Weise. Sie drängen Nicole an die Seite von Ema und verschmusen dann beide Frauen abwechselnd. Die Tiere sind ziemlich übermütig. Fast eine Tonne Lebendgewicht stürmt auf die beiden Frauen ein, aber sie halten stand und lassen die Prozedur ohne Protest über sich ergehen. Nicole krault die Tiere am Hals und Ema tut es ihr gleich. Danach erkläre ich Ema: «Die Tiere sollen sich nun in ihrer neuen Umgebung umblicken. Wichtig ist, dass die Tiere jederzeit Zugang zur Transmitterplattform haben. Sie kommen von Zeit zu Zeit, um sich scheren und melken zu lassen. ...