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Renates Irrtümer
Datum: 26.05.2026, Kategorien: Sonstige,
... fühle, dass ich dich immer noch liebe, meine Gedanken waren leider bei deinem großen Geliebten und das hat mich so aus der Bahn geworfen. Bitte verzeih mir, wenn ich dir irgendwie weh getan habe." "Ja, darüber sollten wir wirklich nachdenken. Es hat nicht körperlich weh getan, nein es war für mich auch schön, schön von dir so genommen zu werden, zu merken, dass mein Körper dich noch animiert. Aber es stimmt, sonst war es erfüllender, wenn wir uns liebten. Aber es hat ein Gutes. Ich habe Hoffnung, dass wir es doch noch schaffen, unsere Ehe zu retten. Und ich will weiter deine Frau sein. Nimm mich wenigstens so lange du noch wütend bist, noch so erschüttert bist, wie eine Hure, aber nimm mich. Bums mich. Irgendwann ist diese Wut verraucht und dann lieben wir uns auch körperlich wieder richtig." Es wurde wieder besser mit unserer Beziehung. Wir redeten mehr miteinander, es gab auch schon mal ein Küsschen. Aber zu mehr wollte und konnte ich mich nicht entschließen. Und ich bin ganz ehrlich, ich hatte Angst, dass ich sie ganz hart nehme und ihr wirklich weh tue. Und das wollte ich wirklich nicht. Eine Woche vor der Feier und kurz vor meiner Reise nach London nahm Renate meine Hände, sah mich lange an und flüsterte dann leise. "Warum nimmst du mich nicht, warum schläfst du nicht mit mir? War es so schlimm beim letzten Mal? Ich brauche auch die körperliche Liebe, brauche sie sehr. Willst du, dass ich ausziehe, verschwinde?" Als ich mich am nächsten Tag ...
... verabschiedete, fragte sie noch mal. "Soll ich auf dich warten, auf dich warten bis zu deiner Rückkehr aus London?" "Ja, aber nur, wenn du es auch willst. Wirklich willst." Dann mein spätestes Eintreffen und das Verhalten meiner Frau, das späte Begrüßen, das Grinsen ihres Chefs, ihr Flirten mit ihm und dann das gleichzeitige Verschwinden. Wut und riesige Eifersucht, Enttäuschung und Zerrissenheit, all das beschreibt meine Gefühlswelt. Was ich bei meinem überstürzten Aufbruch nicht mehr mitbekommen habe, ist, dass meine Frau kurz nachdem ich weg war, zu Fanny kam und von dieser auf meine Worte und mein Verschwinden aufmerksam gemacht wurde. Als Renate sofort nach Hause wollte, bot sich Fanny an, sie zu begleiten. Und so traf ich, als ich die Wohnung betrat, nicht nur meine sehr nervöse Frau sondern auch Fanny an. Renate wollte sich sofort in meine Arme werfen, was ich aber abblockte. Sie drehte sich um und rannte in unser Schlafzimmer und warf sich dort wohl heulend aufs Bett. Fanny ging kurz zu ihr und kam dann zu mir ins Wohnzimmer und blaffte mich richtig an. "Klaus, setzt dich hin und höre mir einmal zu, du alter Dickschädel. Ich weiß, dass du mich nicht leiden kannst, mich für das Geschehen auf der Party bei mir verantwortlich machst und du hast in einem wirklich recht. Ich habe dein Verhalten völlig falsch eingeschätzt. Dafür bitte ich dich um Entschuldigung. Und mit dieser falschen Einschätzung habe ich sicher mit dazu beigetragen, dass es zwischen Renate und Edwin ...