1. Renates Irrtümer


    Datum: 26.05.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... konnte ich ihn ja verstehen. Man ist schon enttäuscht, wenn einem so ein Happen, solch eine Sahneschnitte aus den Fängen entgleitet. Gut ein Jahr später mussten wir leider feststellen, dass er doch sehr nachtragend ist. Aber dazu später.
    
    Der gemeinsame längere Urlaub in einer wunderschönen Ferienanlage an der Gold Küste, der Costa Daurada, im sonnigen Spanien brachte dann den wirklichen Durchbruch bei uns oder soll ich sagen, bei mir. Beseitigte auch die letzten, im Hinterkopf noch vorhandenen Zweifel und Ängste. Mit einer Lässigkeit, die ich ihr nicht zugetraut hätte, wehrte sie alle Versuche der recht netten männlichen Miturlauber und der so erfolgsverwöhnten Angestellten, dieser spanischen Machos, ab. Manchmal konnte ich nur schmunzeln, wenn diese vor Geilheit triefenden Männer totunglücklich und in ihrem Stolz schwer getroffenen Kerle abziehen mussten. Und mehr als einmal profitierte ich davon, dass sie ihnen zeigen wollte, wer ihr Schatz, wer ihr richtiger Liebhaber ist.
    
    Eine wunderschöne, kaum bekleidete Frau in den Armen oder auf dem Schoß zu haben, ihre Lippen bei heißen Küssen zu spüren und ihren Körper mit all seinen verführerischen Partien zu fühlen, lässt einen Mann schon strahlen. Richtig schlimm wurde es, wenn wir an die Bar oder zum Tanzen gingen. Renate hatte endlich begriffen, dass ich es liebte, den Kerlen meine wunderschöne, sehr erotische Eroberung in einem reizenden Outfit zu präsentieren und ihnen zeigen konnte, dass sie nur mir gehört. Und das, ...
    ... obwohl ich auf Grund meiner Größe und ihrer Hochhackigen ein wenig kleiner war. Für sie war ich der Größte.
    
    Die Krönung war jedoch der Moment, als sie mir während einer wunderschönen Liebesnacht leise ins Ohr flüsterte.
    
    "Komm, mein kleiner Geliebter, spritz mich voll, mach mir, mach uns ein Kind, ein Kind unserer Liebe. Komm ganz tief in mir, mein Schatz, ganz tief."
    
    Erst glaubte ich, dass es ein Versprecher, ein flüchtiger Gedanke in einem geilen Moment war, aber sie meinte es Ernst, wollte es wirklich und forderte es mehr als nur einmal. Endlich und doch so ungewohnt. Der Sex mit ihr wurde noch schöner, noch intensiver. Und trotzdem blieb das gewünschte Ergebnis aus, viel zu lange aus.
    
    Langsam merkte ich, dass sich Renate veränderte. Ungeduldiger wurde, reizbar und ungerecht. Diesmal ließ ich es nicht geschehen, ließ es nicht laufen sondern nahm sie in den Arm und fragte sie direkt, was mit ihr los ist.
    
    Und sie redete sich wohl ihren Frust von der Seele, ihre Angst, kein Kind von mir empfangen zu können. Aus welchem Grund auch immer. So viel ich auch tat, so oft ich ihr auch versicherte, dass ich sie so wie sie ist liebe, sehr liebe, ich wusste im Inneren, dass sie Zweifel hat und diese immer größer wurden. Sie entfernte sich und ich wusste nicht mehr, was ich noch tun kann. Unsere Ärzte stellten fest, dass es keine körperlichen Gründe für das Ausbleiben des von uns beiden erwünschten Ergebnisses gab.
    
    In meiner Sorge, in meiner Angst fragte ich Fanny um Rat ...
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