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Renates Irrtümer
Datum: 26.05.2026, Kategorien: Sonstige,
... fragte leise, kommst du mit duschen. Wir duschten, liebten uns noch mal unter der Dusche und saßen dann lange in unserer Küche, aßen eine Kleinigkeit und tranken Kaffee. Und wir redeten offen über uns, unsere Probleme, unsere Wünsche, die Ängste und über unsere Liebe. Und wer uns sehen konnte, sah ein Pärchen in einer engen Umarmung. Meine Frau lag mit dem Kopf auf meiner Schulter an meiner Seite und das Gespräch hätte man wohl für ein verliebtest Erzählen bezeichnet. Fast zum Schluss kamen wir auch auf ihren Chef zu sprechen. Renate sah mich an, küsste mich leicht auf den Hals und fragte, ob sie Kündigen soll. "Renate, beantworte mir zwei Fragen. Erstens. Liebst du ihn? Und zweitens: Meinst du, dass du ihm nicht widerstehen kannst?" "Schatz, Liebling, ich liebe nur dich und jetzt, wo ich weis, dass du mich auch liebst und wir Beide zusammenbleiben, werde ich allen, wirklich allen Versuchungen widerstehen. Und ich hoffe, dass er das Nein versteht. Wenn nicht, suche ich mir einen neuen Job, denn ich möchte dir nie wieder einen Grund für ein Misstrauen geben. Auch nicht, wenn es nicht an mir liegt. Nie wieder solche schlimmen Tage. Nie wieder solche Angst, dich zu verlieren." "Komm, meine Kleine, du magst doch deinen Job. Sage ihm deutlich, dass nichts läuft und warte ab. Schau, wenn du mich hintergehen wolltest, wäre auch ein anderer Job in der gleichen Bank oder in einer Anderen kein Hindernis. Wer es will, findet immer einen Weg. Wenn es Probleme gibt, gibt es ...
... doch auch bei euch im Hause Anlaufstellen. Und wenn alle Strenge reißen, bin ich ja auch noch da." Hier wurden wir durch das Klingeln des Telefons unterbrochen. Renate sprach kurz mit Fanny und machte deutlich, dass bei uns alles wieder ok ist. Ich bat kurz um ihr Telefon. "Hallo Fanny, ich danke dir sehr für deine offenen Worte gestern Abend. Eigentlich bist du diejenige, die uns gerettet hat. Dafür danke ich dir wirklich sehr. Eine Bitte habe ich aber noch. Unterstütze meinen Schatz in der Firma. Du verstehst mich schon." Fanny hat mich verstanden und war Renate eine gute Freundin und auch eine gute Kollegin. Der Tag unserer Versöhnung verlief wie die Tage des ersten Zusammenkommens vor mehr als 8 Jahren. Wir saßen oder lagen auf den großem Sofa, hielten uns in den Armen und liebten uns. Sanftes Streicheln, Küssen und auch nur dicht aneinander geschmiegt daliegen und träumen. Beim Abendbrot meinte meine Frau zu mir, dass wir in der Zukunft öfter einen solchen Tag einlegen sollten, einen Tag nur für uns, miteinander reden und den Anderen fühlen. Und schon bei den kleinsten Gefühl des Auseinanderdriftens oder des Nichtverstehens miteinander reden. Offen miteinander reden. In den folgenden Wochen haben wir viel geredet und noch mehr geliebt. Für Renate lief es nach anfänglichen leichten Problemen in der Bank recht gut. Wenn auch sichtlich widerwillig, hat Edwin begriffen, dass nichts mehr lief und er zog sich in seine schmollende Ecke zurück. Ein Bisschen ...