1. Flash me, kiss me, f me. Chapter 1: Charly


    Datum: 02.06.2026, Kategorien: Verführung

    ... Natürlich musste das alles Hand in Hand gehen, denn niemand entblößt sich körperlich und ein Stück weit auch seelisch vor einem Fotografen, wenn sie oder er vorher nur mit der Kollegin gesprochen hat.
    
    "Zuerst müssen wir das natürlich testen" erklärte Charly beim ersten Treffen in meinem Studio. Sprach es und zog sich aus. Ich war geschockt. Es blieb ihr nicht verborgen. "Gefällt Dir, was Du siehst?" stellte sie die rhetorische Frage in den Raum, während sie sich um die eigene Ache drehte. Dass sie schlank war, war auch in bekleidetem Zustand offensichtlich. Zwar war ich mit Frau Doktor mittlerweile auch per Du, aber dieser sozusagen ungefilterte Anblick verschlug mir dann doch die Sprache. Dieser durchtrainierte, etwa 1,75 große Körper, ihre definierten Arme und Beine, ihr straffer Bauch und Hintern und die ebenso straffen Brüste mit kleinen, hart hervorstechenden Nippeln waren der Traum jedes Fotografen. Und der vieler Männer ganz allgemein, mich eingeschlossen. Sie war dezent und, wie ich fand, sehr geschmackvoll tätowiert. Ein Stilett, ein sehr schmaler Dolch recht von ihrem Brustbein senkrecht nach unten bis an die Stelle, an der ihre Vulvalippen sich vereinen. Kein Härchen störte den Blick, der unvermeidlich das Stilett entlang nach unten glitt. Das größte Tattoo war ein "Memento Mori"-Motiv auf ihrer linken Schulter und dem Oberarm. Ein freundlich wirkender Totenkopf mit Hut, an dessen Seite zwei Spielkarten stecken, und eine Rose. Das Motiv erinnerte ein bisschen ...
    ... an den Día de los Muertos, den Tag der Toten, der alljährlich Ende Oktober in Mexiko gefeiert wird. Dazu gehört natürlich auch noch eine mahnende Sanduhr im Hintergrund der Bildes. Ich mag die Lebenseinstellung, die mit diesem Motiv ausgedrückt wird. Je nach Interpretation erinnert man sich (oder wird erinnert), dass man nicht über den Dingen steht, also nur ein "Sterblicher" ist. Der Legende nach soll der Ausspruch auf eine römische Tradition zurückgehen. Wenn ein siegreicher Feldherr in einem Triumphzug durch Rom zog, stand hinter ihm ein Sklave, der ihm während des ganzen Zuges immer wieder ins Ohr flüsterte: "Memento mori." ("Bedenke, dass du sterblich bist.") Man wollte sicherstellen, dass der Feldherr trotz allen Triumphs nicht die Bodenhaftung verlor. Eine andere Interpretation ist eher positiv orientiert: "Bedenke, dass du sterblich bist, also lebe!" Der Spruch wird hierzu manchmal auch in den Tattoos erweitert in "Memento Vivere - Memento Mori". Ich mag diese Interpretation noch mehr als die erste. Charly hatte sie mir schon bei einer unserer Sitzungen nahegebracht.
    
    "Du darfst den Mund wieder schließen, mein Großer" tönte sie spöttisch. "Und wenn"s in der Leistengegend zu eng wird, zieh die Jeans doch einfach aus." stichelte sie mit Blick auf die gut sichtbare Beule, die sich in meiner Hose gebildet hatte.
    
    "Ich werde nie wieder in einer Therapiestunde bei dir sitzen können, ohne dieses Bild in meinem Kopf"
    
    "Dein Kopfkino gönne ich Dir. So weiß ich zukünftig ...
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