1. SamAnthas Rückkehr Kap. 24


    Datum: 04.06.2026, Kategorien: Fetisch

    ... Viele Möglichkeiten zur Veränderung gab es bei einem ‚Mitt- Sechziger' nun nicht mehr.
    
    Davon abgesehen, profitierte Chrissy eher von der ‚SamAntha- Erscheinung'. Sie war die Freundin, die sie mitzog, mit der sie Grenzen überschreiten konnte, die sie allein nie überwunden hätte. Auch hatte sie sich stets Grenzen in ihrer eigenen Welt gesetzt, so wäre sie beispielsweise niemals offenherzig und freizügig in der Öffentlichkeit aufgetreten, schon gar nicht in irgendwelcher Fetischkleidung.
    
    Ich fühlte mich bei diesen Gedanken nicht nur für den Fortbestand der Agentur, sondern auch für Chrissys weiteres Wohlbefinden verantwortlich. ‚Allein', also ohne SamAnthas ‚Beistand' würde sie das aus meiner Sicht nicht fortführen (wollen).
    
    Ich befand mich also in einer ziemlich verfahrenen ‚Zwickmühle'. Oder redete ich mir das Ganze etwa nur ein?
    
    Mit einem Blick auf unseren Terminkalender wuchs der Druck einer Entscheidung auf mich. Schon nächste Woche, also in ein paar Tagen, waren wir bei Karin zu einer Präsentation ihres „Flippertisch- Modells" und einigen anderen selbst entwickelten „Spielzeugen" eingeladen. Ebenso war die Erotikmesse in Berlin in nicht mehr allzu großer Ferne, auf der wir ja erstmals als Aussteller zugegen sein würden.
    
    Somit verschob ich meine Entscheidung über meine beziehungsweise SamAnthas Zukunft erneut und bereitete mein Elixier zur erneuten Transformation zu. Die nächsten Wochen bis nach der Messe würde ich also wieder in meinem weiblichen Körper ...
    ... erscheinen.
    
    Wenig später hatte ich den weiblichen Körper, also ohne Schwanz, angenommen.
    
    Chrissy war schon in der Agentur und ich hatte mir angewöhnt, mich vor der Umwandlung generell komplett zu entkleiden. Heutzutage weiß ich nicht mehr, warum ich das tat, es war einfach zu meinem Ritual geworden.
    
    Obwohl es kein neues Gefühl mehr war, genoss ich jedes Mal aufs Neue, mich in den ersten Augenblicken nach der Transformation als SamAntha zu betrachten. Wie gewohnt, legte ich meinen Piercingschmuck an, wobei ich immer damit begann, die Nippel als erstes zu beringen. Schon dieser Vorgang, der mir ja inzwischen ebenfalls sehr vertraut war, erregte mich so, dass ich spürte, wie meine Schamlippen feucht und glitschig wurden. Nachdem ich auch diese wieder beringt hatte (was allerdings eine viel kompliziertere Fummelei war) begutachtete ich mein Werk und hatte Bedürfnis, mich so richtig geil aufzubrezeln, bevor ich zu Chrissy in die Agentur ging.
    
    Noch immer unbekleidet setzte ich mich vor unseren beleuchteten Schminkspiegel und trug reichlich und auffallend stark Make- Up, Lidschatten, Lippenstift und alles, was dazu gehört, auf. Noch schnell das Fixierspray, dann die Kleidung und zu guter Letzt noch einen auffallenden Nagellack auf die spitzen Krallen.
    
    Ich zögerte einen Moment, bevor ich den Kleiderschrank öffnete. Kurz dachte ich daran, Volker nach dem Einschluss in den Puppenanzug zu fragen, den ich ja nun schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr getragen hatte, ...
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