1. Ein Urlaub mit Folgen


    Datum: 04.06.2026, Kategorien: Reif

    ... wohingegen Susanne lieber großer Löffel, kleiner Löffel mochte.
    
    Tanja sah ich nun auch täglich in ihrer Unterwäsche, die mir sehr gefiel, weil sie farbenfroh war und meist viel Spitze hatte.
    
    Trotz des Alltags, einer Situation, in der wir beide miteinander keine Erfahrung hatten, tauschten wir viele Zärtlichkeiten aus, obwohl es inzwischen auch Tage gab, an denen wir nicht miteinander schliefen. Tanja erhielt viele Komplimente von mir. Ich wollte es unbedingt schaffen, dass sie sich in unserer neuen Zweisamkeit wohl und geborgen wühlte. Eine Sache hatte sich Tanja nie aus der Hand nehmen lassen, das Bügeln der Blusen, die sie zur Arbeit trug.
    
    Als sie dann ein erstes Mal wieder auf eine kleine Dienstreise gehen musste, hatte ich ihr einen kleinen handschriftlichen Brief in den Koffer geschmuggelt, in dem ich ihr das Glück über unser Zusammenkommen beschrieb, welches ich empfand und ihre meine starke Zuneigung zu ihr gestand. Als Tanja den Brief abends beim Zubettgehen und Auspacken des Koffers fand, hatten wir ein sehr schönes Telefonat. Mich freute es sehr, sie damit so überrascht und froh gemacht zu haben.
    
    Bald lagen die Ereignisse im Ferienhaus mehr als einen Monat zurück. Eines Freitagabends, wir beide hatten wieder eine proppenvolle Arbeitswoche gehabt, saßen wir gemütlich bei einem leckeren Essen und Wein zusammen, als Tanja mit einem Mal Tränen über das Gesicht liefen.
    
    Ich stand sofort auf, ging zu ihr, kniete mich neben ihr hin und nahm sie in den ...
    ... Arm.
    
    „Was ist los, mein Schatz?", fragte ich sie. „Es ist so viel ...", war das Erste, was sie herausbekam.
    
    Ich überlegte einen Moment, „Und wenn du weniger arbeitest? Wir kommen sicher auch mit etwas weniger Geld zurecht ..."
    
    Tanja sah mich irritiert an, dann hellten sich ihre Züge auf und sie begann zu lachen, was mich nun völlig verwirrte, weil sie nun auch noch den Kopf schüttelte. „Ich meine nicht meine Arbeit, ich meinte dich!" Die Verwirrung wuchs bei mir ins Unermessliche, was sie schnell bemerkte.
    
    „Du kümmerst dich so sehr um mich ... ich bekomme von dir so viel Aufmerksamkeit und Zuwendung ... ich habe das Gefühl, dass nicht verdient zu haben ..."
    
    Ich war gerührt und sehr bewegt, erklärte ihr dann in vielen Worten, dass ich mich sofort sehr für sie und ihr Glück verantwortlich gefühlt hatte, nachdem uns unsere Freunde in diese Situation gebracht hatten. Das konnte sie sehr gut annehmen und verstehen, sie hatte es gespürt und war davon schlicht überwältigt gewesen.
    
    Kein Wunder, dass wir kurz darauf miteinander im Bett lagen und es ein sehr romantischer und sinnlicher Liebesakt wurde.
    
    „Mit dir hätte ich mal eher zusammen kommen sollen ...", war das Erste, was ich direkt danach zu hören bekam. Ich musste lachen, fand ihre Bemerkung aber auch sehr lieb, was ich Tanja auch gleich sagte. „Wir können ja mal gemeinsam überlegen, unter welchen Umständen das hätte passieren können ... wie haben Thomas und du euch denn kennengelernt?" „War ein One-Night-Stand ...