1. Ein Urlaub mit Folgen


    Datum: 04.06.2026, Kategorien: Reif

    ... Esszimmer, wo die beiden anderen schon auf uns warteten.
    
    Wir stießen miteinander an, die beiden Glücklichen wurden von uns allen umarmt, geküsst und beglückwünscht, dann griff jeder von uns nach seinem Drink.
    
    Eine halbe Stunde später machte sich allmählich bei mir und auch bei Tanja ganz deutlich erste Müdigkeit breit, der Stress der letzten Wochen, das frühe Aufstehen heute, die Anreise, alles zollte langsam seinen Tribut. Susanne und Thomas hingegen waren hingegen fast in Partylaune, wurden immer ausgelassener.
    
    Tanja war die Erste, die „genug hatte", aufstand und ihr Glas in die Küche brachte. Ich stand ebenfalls auf und folgte ihr, und das war der Moment, in dem sich die Ereignisse zu überschlagen begannen.
    
    „Was für ein geiler Tag!", platzte es auch Thomas heraus, „jetzt fehlt nur noch ein richtig geiler ..." Das fehlende Wort kann sich sicher jede denken, es ging allerdings in Susanne schallendem Gelächter unter.
    
    Dass es innerhalb von uns Paaren zu „Zärtlichkeiten" von den anderen kam, ist sicher nachvollziehbar. Dass jedes Paar bei gemeinsamen Urlauben auch mal mitbekam, wenn die anderen „es taten", wohl auch. Nicht selten regte dies dann zu eigenen Aktivitäten an.
    
    Dass aber einer von uns „laut danach verlangte", auch noch vor den Anwesenden, hatte es noch nicht gegeben, das war bei Thomas ganz offensichtlich der Urlaubseuphorie und dem Alkohol geschuldet. Doch er war damit nicht allein.
    
    „Ja richtig! Genau das brauche ich jetzt auch!", prustete ...
    ... Susanne los. „Mit den beiden anderen ist nichts mehr los ... dann sind wir damit wohl auf uns selbst gestellt!"
    
    Ich dachte erst, ich hätte mich verhört, verharrte, wagte nicht mich zu bewegen und sah zu Tanja hin, die mir den Rücken zuwandte und ebenfalls stehen geblieben war.
    
    Von Thomas war in dem Moment nichts zu hören, dafür aber von Susanne: „Los, nun komm schon!", forderte sie ihn auf. „Dich wollte ich schon immer mal vögeln ..."
    
    Tanja und ich blieben wie angewurzelt stehen, hörten, wie die beiden sich vom Sofa erhoben und kichernd in einem der Schlafzimmer verschwanden und die Tür hastig hinter sich zuwarfen.
    
    1. Teil
    
    Ich ging zu Tanja, stellte mich neben sie und sah sie an. Sie wandte sich mir zu, wir sahen uns beide schweigend an, erstarrt wie Wild, das vom Licht von Autoscheinwerfern erfasst wird, lauschten gespannt auf das, was wir möglicherweise hören würden.
    
    Spielten die beiden uns einen Streich? Noch hatte ich eine winzige Hoffnung. Dann hörten wir Geräusche, die das Bett von sich gab, als sich die beiden darauf niederließen, nur einen kleinen Moment später erstes aufeinander klatschen nackter Körper und dann das mir nur zu gut bekannte Stöhnen meiner Susanne. Nur dass diesmal nicht ich es war, der es bei ihr auslöste.
    
    „Ich glaub' es nicht ... das ist doch nur ein schlechter Traum, oder? Max, kneif mich mal!"
    
    Ich nahm Tanja an der Hand, „Nicht zu fassen ...", stammelte ich. „Träumen tun wir nicht ..."
    
    „Komm raus hier ...", sagte Tanja, ...
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