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Gefangen im Netz der Begierde
Datum: 08.06.2026, Kategorien: Inzest / Tabu
... war -- parkte ich schließlich. Das Knarren der Handbremse, das erlöschende Motorengeräusch, dann Stille. Die Luft roch nach nassem Laub und einer nahenden Herbstkühle. Ich stieg aus, meine Muskeln waren noch steif von der Fahrt, und ich spürte die Müdigkeit in den Knochen. Der kurze Weg zur Haustür kam mir endlos vor. Jeder Schritt ein Echo in der stillen Straße. Das Schlüsselbund klirrte laut in meiner Hand, als ich die richtige Taste suchte. Das Schloss schnappte mit einem trockenen, endgültigen Klicken auf. Ich drückte die Tür auf und trat über die Schwelle -- in das trübe Halbdunkel meines Flurs. Dann geschah es. Ein Schwall grellen Lichts aus dem Wohnzimmer blendete mich für einen Sekundenbruchteil. Und ein Schrei, hell, jung, durchdringend, riss die Stille entzwei: "ÜBERRASCHUNG!" Bevor mein Gehirn die Information verarbeiten, bevor meine Augen sich an das Licht gewöhnen konnten, war sie schon da. Eine Gestalt, schnell wie ein Wirbelwind, stürzte aus dem Lichtkegel auf mich zu. Ich spürte den Luftzug ihrer Bewegung, roch einen Hauch von süßem Parfüm und junger Haut. Dann prallte sie mit voller Wucht gegen mich. Arme schlangen sich mit einer unglaublichen, fast schmerzhaften Kraft um meinen Hals, ein Körper presste sich an meinen, fest, fordernd, völlig unerwartet. Ich taumelte leicht zurück, fing uns beide instinktiv ab, meine eigenen Arme zuckten hoch, blieben jedoch einen Moment wie erstarrt in der Luft hängen. Meine Sinne waren überflutet: Das weiche Gewebe ...
... ihres Pullovers unter meinen Fingerspitzen, die seidenweiche Strähnen ihre Haare, die meinen Kinn streifte, der rasende Herzschlag, der gegen meine Brust hämmerte -- war es ihrer oder meiner? Der Schock saß tief, als ob ich getasert wurde. Mein Blick suchte verzweifelt Halt, irrte über den Flur, bevor er endlich, langsam, wie gegen einen unsichtbaren Widerstand, nach unten glitt auf das Gesicht, das an meiner Schulter vergraben lag. Ein Stückchen Wange war sichtbar, glatt, jugendlich. *Sie? Hier? Wie? Warum?* Eine Frage jagte die andere und schwirrten in meinem Geist, während mein Körper unter dem Gewicht ihrer Umarmung, der Intensität dieser plötzlichen, überwältigenden Nähe nach langer, langer Kälte, zitterte. Ich spürte, wie meine eigenen Arme sich langsam, fast zögernd, wie von einer fremden Macht gelenkt, senkten. Meine Hände fanden ihren Rücken, tasteten unsicher, dann fester, und umschlossen sie in einer zaghaften, immer fester werdenden Gegenumarmung. Die Welt um uns schien zu verschwimmen, alles reduzierte sich auf diesen einen Punkt: den Druck ihrer Arme, den warmen Atem an meinem Hals, den betäubenden Wirbel aus Verwirrung und einem aufkeimenden, fast schmerzhaften Funken von etwas, das ich lange nicht gefühlt hatte... Meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren, rau vor Überraschung und der Anspannung, die noch immer in meinen Muskeln zitterte. *„Wie... Wie kommst du hier rein?"* Die Worte blieben wie trockene Kiesel in meiner Kehle stecken, während ich ...