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Der Schlüssel zur Versuchung 04
Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... einen letzten Blick zurück auf das Bushalteschild und den gerade eintreffenden Bus. Es waren Symbole meines alten Lebens. Dann öffnete ich die Tür und stieg ein in den Duft nach teurem Leder und Tekins Aftershave, entschlossen, meinen Verlobten zu lieben, aber die Chance zu ergreifen, die man mir anbot. Ich konnte es immer noch nicht fassen und mein Herz hämmerte mir bis in die Fingerkuppen, als ich in meinem, in MEINEM Porsche saß. Das cremefarbene Volleder der Sitze umschmeichelte meinen Körper wie eine zweite Haut, weich und doch fest umschlossen sie mein Gesäß. Danach ließ ich meine Hände über das Leder des Multifunktionslenkrads gleiten, spürte die perfekte Nahtarbeit unter meinen Fingerspitzen und startete letzendlich den Motor. Ein tiefes Brummen erfüllte den Innenraum, das sich zu einem vollen, vibrationsgeladenen Dröhnen steigerte, und als ich vorsichtig Gas gab förmlich in mir weiter vibrierte. Die Vibration des 6-Zylinder Motors war ein rein körperliches Berauschen, das mir direkt in den Schoß und in die Wirbelsäule fuhr. Es war ein machtvolles Gefühl, die mir niemand mehr nehmen konnte. Mein Blick wanderte über das Armaturenbrett und entdeckte die Symbole für die Sitz- und Lenkradheizung. Ich betätigte beide und Sekunden später durchströmte eine wohlige, fast schon intime Wärme meinen Rücken, meinen Po, meine Unterschenkel und meine Hände. Sie drang durch die Kleidung hindurch und ließ mich wohlig aufseufzen. In diesem Moment, umgeben von diesem ...
... Duft nach neuem Leder und dem Geräusch der purer Leistung, schwor ich mir im Stillen *Ich würde alles tun, alles, was nötig war, um dieses Auto nie wieder hergeben zu müssen. Dieser Wagen war kein schlichtes Fahrzeug mehr. Er stand für alles was ich erreichen wollte. Es war ein Symbol, ein Fetisch meines aufsteigenden Ichs.* Auf der Fahrt zur Praxis ließ ich meinen Fantasien freien Lauf und sah mich schon in der Position der Teamleiterin in Jans Bürdo sitzen. Endlich mit einem Gehalt, das meinem Einsatz entsprach, und mit Bonuszahlungen, die so leicht mit den Premium-Daten zu generieren wären, dass es mich schwindelte. Ein Leben im Luxus lag vor mir, ich fühlte es mit jeder Faser meines Körpers. Ich würde aus dieser Bruchbude von Mietswohnung ausziehen, diesem 150 Jahre alten Gebäude, wo ich im vierten Stock ohne Aufzug, mit den schimmligen Ecken, den tropfenden Wasserhähnen und den hässlichen, rostbraunen Heizkörpern, hauste. Stattdessen sah ich mich in einem modernen Penthouse mit bodentiefen Fenstern, einer Fußbodenheizung, mit einer walk in Dusche und einem himmlischen Blick über die Stadt. Jedes Jahr neue Kleidung nach der neuesten Mode und Schuhe, so viele ich wollte. Zweimal im Jahr Urlaub -- mein erster, vielleicht ja bald in Dubai, wie Tekin es am Montag angedeutet hatte. Diese Träume waren so lebendig, dass ich fast die Einfahrt zur Praxis verpasste. In dem hellen Behandlungszimmer hörte ich dem Arzt nur mit halbem Ohr zu. Er erklärte Wirkung, Risiken und ...