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Der Schlüssel zur Versuchung 04
Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... kann. Und keine Tampons oder ähnliche invasive Artikel benutzen" Er erklärte mir die häufigsten Nebenwirkungen -- leichte Krämpfe, ähnlich wie ein Ziehen bei Regelschmerzen. "Und Ihr Zyklus könnte sich ändern", fügte er hinzu. "Bei manchen Frauen wird die Blutung stärker und bei manchen unregelmäßiger. Manchmal bleibt sie für bis zu sechs Monate auch ganz aus... was ja eher ein Segen sein kann, nicht wahr?" Er zwinkerte mir zweideutig zu, und ich musste unwillkürlich lächeln. Um auf andere Gedanken zu kommen, fragte ich schließlich nach den Kosten. "Die Spirale inklusive Einführung und Beratung liegt bei ca. 450 Euro", sagte er. Die Zahl war für mich gottlos. Ernüchterung machte sich in mir breit und ich dachte bitter. *Du hast zwar ein Porsche, aber kein Geld mehr für den Sprit diesen Monat.* Die Diskrepanz zwischen Schein und Sein traf mich erbarmungslos. Doch dann fügte der Arzt milde an: "Aber das wurde alles bereits von Herrn Tekin beglichen. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern." Ein Stein fiel mir darauf vom Herzen, gefolgt von einer Woge der Demut über die Vorraussicht meines Chefs. Bora Tekin hatte wieder einmal für mich gesorgt. Er hatte mich zwar in diese Situation gebracht, aber er zog mich auch wieder heraus. Während ich die Praxis verließ und zurück in meinen Porsche stieg, spürte ich das leise Ziehen in meinem Unterleib. Es war keine Erinnerung an einen Schmerz, sondern eine stete Mahnung an den Preis, den ich zu zahlen bereit war, und an die ...
... Männer, die ihn für mich beglichen und über deren "Leichen" ich vielleicht noch gehen musste. Kurz bevor ich in unsere Straße einbog, griff ich zum Handy und ich griff mir an den Kopf. Vier verpasste Anrufe von meinem Verlobten. Das schlechte Gewissen meldete sich sofort mit scharfen Krallen. Bestimmt war etwas Wichtiges vorgefallen - normalerweise textete er nur über WhatsApp, Anrufen tat er wenn er besorgt war oder nur bei dringlichen Sachen. *Ahnte er etwas?* schoss es mir durch den Kopf, das von einem kalten Schauer begleitet wurde. *Nein, unmöglich! Er kann doch nicht...* Ich wählte seine Nummer, während meine Handfläche schweißnass auf dem Leder des Lenkrads lag. "Schatz, wo bist du? Ist alles in Ordnung? Ich hatte das Telefon, wegen wichtiger Besprechungen, auf lautlos gestellt", log ich, meine Stimme klang möglichst besorgt. "Daniela! Endlich. Ja, alles... naja, es geht." Er klang bedrückt. "Ich bin zu Hause. Wo bist du?" "Ich bin gleich da. Komm mal sofort runter auf die Straße, ich muss dir was zeigen!", sagte ich und automatisch legte sich Begeisterung in meine Stimme. Nach einer minute bog in unsere Straße ein und fluchte sofort, als ich die vollgeparkte Straße sah. Keine einzige freie Lücke. Überall diese alten, rostigen Kleinwagen, die hier festzustecken schienen wie ihre Besitzer in ihrem Leben. Ich würde hier wegziehen, das stand für mich fest. Es war nur eine Frage der Zeit. Das wann war nur an meinem Ehrgeiz verknüpft. Dann sah ich endlich ...