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Der Schlüssel zur Versuchung 04
Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... meinen lieben Enzo. Er stand im strömenden Regen, nur in einem dünnen Poncho gehüllt, die Arme um sich geschlungen, und wartete am Bordstein. Sein Haar war bereits pitschnass und klebte ihm an der Stirn. Ein Stich, weil ich ihn zu früh runtergerufen hatte durchfuhr mich, und vermischte sich mit einer seltsamen Irritation. Warum stellte er sich nicht wenigstens unter das Vordach des Hauseingangs? Hektisch lenkte ich den weißen Porsche vor einer Einfahrt, direkt neben ihm. Der Motor brummte leise und als ich im Stand gas gab wurde er dominanter. Dann ließ ich den Beifahrerfenster herunterfahren, und der scheiß Regen peitschte sofort herein. "Hey, du attraktiver, durchnässter Mann!", rief ich mit einer Stimme, die ich selbst kaum wiedererkannte, es war kokett und herausfordernd zugleich. "Brauchst du eine Mitfahrgelegenheit?" Enzo blickte auf und war völlig verwirrt. Seine Augen musterten den Wagen, ohne ihn wirklich zu erfassen, dann glitten sie langsam zu mir. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sein Verstand die Verbindung von dem Auto zu mir herstellte. Ich konnte in seinem Gesicht förmlich das große Fragezeichen sehen und grinste stolz. "Daniela? Liebling? Du? Was... wie... wie kommst du denn zu dieser geilen Karre?", stammelte er und riss die Tür auf, um sofort einzusteigen. "Warte, zieh erst mal den Poncho aus!", fuhr ich ihn beunruhigt an. "Du machst ja den Ledersitz ganz nass! Weisst du, das ist echtes Volleder?" Er gehorchte hastig, schüttelte den ...
... Poncho völlig perplex außerhalb des Wagens aus, und ließ sich auf den Beifahrersitz fallen. Sein Blick wanderte ungläubig durch den Innenraum, über das luxioriöse Armaturenbrett, die verchromten Details und das Panoramadach über ihm. "Um Himmels willen, Daniela. Erzähl. Was ist das hier verflucht?" Ich lächelte geheimnisvoll, während ich anfuhr und nach einer Parklücke Ausschau hielt. "Das ist der Lohn für harte Arbeit, Schatz. Ich habe meinem Chef heute meine außergewöhnlichen Abschlusszahlen vorgelegt. Er war so beeindruckt, dass er mir die Teamleiter-Position in Aussicht gestellt hat, falls ich so weiter mache. Und diesen Wagen darf ich vorerst als... Dienstwagen nutzen." Meine Stimme war von Stolz durchmengt. "Eine Art Motivation um am Ball zu bleiben und meine Abschlusszahlen hoch zu halten." Die Lügen flossen mir so leicht über die Lippen, dass ich mich selbst dabei erschrak. Ich mischte genau die richtige Menge Wahrheit unter die Fiktion, um glaubwürdig zu sein. Enzo strahlte mich mit einer aufrichtigen Freude an. Eine ungetrübte Freude lag in seinen braunen Augen. "Das ist fantastisch! Hammer! Ich wusste, dass du es nach zwei abgebrochenen Ausbildungen diesesmal schaffen würdest!" Er wollte meine Hand nehmen aber ich wich ihm, mit der Ausrede, aus, dass ich mich auf der Suche nach einer Parklücke in dieser engen Straße konzentrieren, müsse. Eine Straße weiter fand ich endlich eine Lücke, parkte ein und stellte den Motor ab, und plötzlich war es ...