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Blanke Bewährung, Teil 7 (ENDE)
Datum: 13.06.2026, Kategorien: Schamsituation
... schwierigen Wahl, durch den Park zu gehen oder an der Hauptstraße entlangzulaufen. Da sie ziemliche Angst hat, im Park überfallen und in eine dunkle Ecke gezerrt zu werden, entscheidet sich Lilly für die sicherere, dafür aber auch die peinlichere Variante. Sobald sie um die Ecke an der Hauptstraße gebogen kommt, befindet sie sich direkt neben dem Stadtverkehr mitten in der Rush Hour. Dutzende Autos, die schon hupen, bevor sie Lilly überhaupt gesehen haben. Am Gehweg neben der Straße kommt sie auch den ersten Fußgängern entgegen, die sie zwar intensiv anstarren, aber zu ihrem Glück nichts weiter tun. Immer wieder muss sie sich dabei erinnern, sich nicht mit den Händen zu bedecken, was ihr weiterhin enorm schwer fällt. Durch diesen öffentlichen Raum fühlt sie sich auf der einen Seite sehr sicher, nicht angegangen zu werden, auf der anderen Seite ist sie den Blicken und Kommentaren der vielen Leute ungeschützt ausgeliefert. Auch das Hupen der Autos trägt dazu einen enormen Teil bei. Als sie die Schule erreicht, fühlt sich Lilly fast schon sicher, obwohl sie weiß, dass nun der nächste demütigende Teil auf die wartet. Zunächst hat sie Mathe und Deutsch, danach folgt Psychologie, was für Lilly bedeutet, sich nackt und ungeschützt vor die Klasse stellen zu müssen. Ihr Lehrer, Herr Paschke, bittet sie nach vorne und lässt sie zunächst schildern, wie es zu ihrer Situation kam und was sie bis dahin erlebt hat, abseits von irgendwelchen Emotionen. Auch die Begegnung der ...
... beiden im Elektronikmarkt erwähnt sie in diesem Zuge. „Danke Lilly. Dann kommen wir nun dazu, was Du in diesen Momenten gefühlt hast und fühlst. Was hast Du gefühlt, als Du am Freitagmorgen in die Schule gehen musstest, komplett nackt?“ Für Lilly ist diese Situation maximal unangenehm. Diese Gefühle zu spüren ist eine Sache, aber von ihnen zu berichten eine ganz andere. Doch der Gedanke an die bessere Note macht es ihr möglich, nicht panisch aus dem Klassenzimmer zu rennen. „Nun, erst einmal war es pure Angst. Ich wusste nicht, wie die Leute reagieren würden. Als ich dann an der Schule angekommen bin, war es große Verletzlichkeit und es war mir unfassbar peinlich. Das ist es auch jetzt noch. Ich schäme mich, obwohl ich nichts dafür kann. Ich wurde zu Unrecht verurteilt und der Gedanke daran macht es nochmal 10-mal schlimmer.“ „Verstehe.“, sagt Herr Paschke und richtet dann das Wort an die Klasse. „Hat von Euch jemand Fragen an Lilly. Gefühle, Emotionen, Ängste?“ Zunächst meldet sich niemand, aber dann Pia. Sie ist ein verwöhntes Kind eines Firmenchefs und macht sich ständig über andere lustig. Abseits von ihrer Clique ist sie nicht besonders beliebt in der Schule. „Ich kann mir gut vorstellen, dass Dich die öffentliche Nacktheit und die Verletzlichkeit sexuell enorm erregt. Zumindest konnte man am Freitag klar sehen, dass du klatschnass warst. Und Du weißt, wo.“ Lilly läuft feuerrot an, während bis auf ihre beste Freundin Katja und dem Lehrer alle ein ...