1. Blanke Bewährung, Teil 7 (ENDE)


    Datum: 13.06.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... schnell nicht mehr vorstellen.
    
    Allerdings gibt es auch Momente, in denen Lukas ihr nicht weiterhelfen kann. Es dauerte gute 6 Wochen, bis Lillys Vater sein Handgelenk wieder so benutzen durfte, um Dinge zu heben und Auto zu fahren. Bis dahin musste sie ihrer Mutter bei vielen Dingen helfen. Dazu gehörte Rasen mähen, Post holen und eben auch zum Einkaufen mitzugehen.
    
    Zwar war kein Erlebnis so schlimm für sie wie beim ersten Mal im Kaufland, aber wesentlich angenehmer wurde es auch nicht für sie. So oft sie auch diese Moment erlebte – sei es in der Schule, auf dem Weg dorthin, in der Innenstadt oder sonst wo – die Demütigung und das beschämende Gefühl wichen nie von ihrer Seite. Und auch die ungewollte sexuelle Erregung war immer Teil der Tortur.
    
    An einem Freitagnachmittag, nachdem Lilly und ihre Eltern bereits mittags von der Schule zuhause waren, klingt es dann plötzlich und unerwartet an der Tür. Lillys Mutter öffnet sie und sie hört ein Gespräch mit zwei Männern, die Lilly sprechen möchten.
    
    „Lilly, kommst Du mal bitte.“
    
    Sie geht zu Tür und erblickt zwei Männer in Polizeiuniform. Einen davon erkennt sie sogar wieder vom ersten Samstag.
    
    „Guten Tag Frau Renner, wir haben gute Neuigkeiten für Sie.“
    
    „O-okay, was ist los?“
    
    „Gestern wurde ein Mann verhaftet, nachdem er in einem Haus eingebrochen ist. Bei ihm zuhause haben wir dann etliche gestohlene Sachen gefunden, unter anderem auch Schmuckstücke, die der älteren Frau gehören, die bei Ihrer Verurteilung ...
    ... die Geschädigte war.“
    
    Lilly hört dem Mann gebannt zu und bekommt sofort wieder ein Herzrasen, diesmal aber auf eine positive Art und Weise.
    
    „Es besteht nun Grund zur Annahme, dass Sie tatsächlich zu Unrecht verurteilt wurden. Der Fall wird nun neu aufgerollt und das Urteil gegen Sie wird bis auf Weiteres aufgehoben.“
    
    „Oh mein Gott, das ist… oh danke!“, Lilly springt freudig herum. „Mama, Papa, habt Ihr das gehört?“
    
    Der Polizist redet weiter: „Ihre Kleider können sie noch heute am Landesgericht abholen und Ihr Armband dort abgeben.“
    
    „Oh das ist ja super. Vielen, vielen Dank.“
    
    „Keine Ursache, schönen Tag noch.“ Die Polizisten verabschieden sich und noch bevor Lilly die Tür schließt, hört sie den einen Typ sagen: „Schade, den Anblick werde ich vermissen.“
    
    Lilly fährt daraufhin mit ihren Eltern umgehend zum Gerichtsgebäude, um ihre Klamotten wieder zu bekommen. Das Gefühl, nach über zwei Monaten endlich wieder eine Hose anzuziehen, erfüllt sie mit enormer Freude. Zuhause angekommen räumt sie ihren Kleiderschrank, der so lange Zeit leer gewesen war, wieder ein und empfängt abends dann Lukas, um mit ihm den Abend zu verbringen.
    
    Als sie ihm die Tür öffnet, sagt er nur keck: „Gut siehst Du aus. Vorher hast Du mir aber besser gefallen.“
    
    „Ab jetzt bekommst nur noch Du das ‚vorher‘ zu sehen.“, gestikuliert sie mit den Fingern.
    
    „Das ist auch okay“, zwinkert Lukas daraufhin.
    
    Später beim Sex mit ihm wird ihr schlagartig klar, dass es ohne diesen absurden ...
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