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Tanz mit dem weißen Ritter
Datum: 17.06.2026, Kategorien: Romantisch
... meine Lust. Sie schien es zu merken. "Weißer Ritter!", keuchte sie. Ich hielt inne. "Ja?" "Leg Deine Hand an meinen Hals, dann habe ich auch noch mal eine Chance." Sie war wirklich ein böses Mädchen. Ich legte ihr meine rechte Hand an ihren Hals, den sie mir entgegenstreckte. Sie nickte und ich begann, leichten Druck auszuüben, bevor ich wieder zustieß. Sie stöhnte auf, griff mit beiden Händen nach meinem Arm und verstärkte den Druck auf ihren Hals. Wir kamen gleichzeitig. Obwohl ich nur einmal gekommen war, rollte ich mich fertig von ihr herunter. Sie drehte sich zur Seite. Schließlich lagen wir da in Löffelchenstellung. Die Hochzeitsgesellschaft sah uns an diesem Abend nicht wieder. Und viel Schlaf bekamen wir nicht. Wie oft wir übereinander herfielen, wusste ich am nächsten Morgen nicht zu sagen. Dennoch fühlte ich mich phantastisch, als ich gegen 8 Uhr wach wurde. Allerdings in meinem eigenen Zimmer. Wir hatten uns früh morgens getrennt. Bruni wollte nicht, dass wir zusammen zum Frühstück gingen. Und sie bestand darauf, dass unsere Nacht ein Geheimnis blieb. Auch für Jochen und Sybille, nach deren Masterplan alles gelaufen war, wie geplant. Ich vermutete, dass es für Frau Professor ein One-Night-Stand gewesen war. Mir sollte es recht sein, so guten Sex hatte ich lange nicht mehr gehabt. Gegen 9 Uhr erschien ich zum Frühstück. Noch waren wenige Hochzeitsgäste aufgetaucht. Ich suchte mir einen freien 4er-Tisch und orderte einen Kaffee. Ich ...
... genoss die Ruhe und dass mich keiner direkt behelligte. Allerdings nahm ich wahr, dass mich einige als den guten Tänzer wiedererkannten. Irgendwann tauchten Jochen und Sybille auf. Die beiden machten die Runde und begrüßten alle. Für mich überraschend setzten sich beide am Ende zu mir. "Guten Morgen Torsten", begann Jochen. "Guten Morgen Ihr zwei. Na wie war die Hochzeitsnacht?", ging ich in die Offensive. Jochen grinste: "Das werden wir mit ein bisschen Glück in 9 Monaten sehen." Er fing sich einen Stoß von seiner Frau in die Seite ein. "Jochen! So genau wollte ich es doch gar nicht wissen", tadelte ich ihn lachend. "Vielen Dank nochmal, für Euren genialen Tanzauftritt." "Gern geschehen. Wie konntet Ihr wissen, dass das mit dem Auftritt klappt?" "Na ich weiß doch, dass Bruni passionierte Tänzerin ist", lachte Sybille. Sie fuhr fort: "Ich glaube, Ihr Therapeut hatte sie vor 10 Jahren dazu animiert. Er hielt es für eine gute Übung für sie, auch mal die Kontrolle abzugeben, was sie sonst eher vermeidet." Ich bestätigte: "Sie hat sich leicht wie eine Feder führen lassen. Aber warum Therapeut?" "Ach, es ist ganz normal, dass Hochbegabte ab und zu mal psychologische Betreuung brauchen", für Sybille schien das eine Selbstverständlichkeit zu sein. "Und ich wusste ja von Deinen jahrelangen Aktivitäten als Gastherr in der Tanzschule", fuhr Jochen fort. "Und da dachten wir halt, dass die besten Tänzer des Abends den Gästen mal ein wenig ihrer Kunst zeigen ...