1. Eine Rache und eine neue tiefe Liebe


    Datum: 18.06.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... wie abgesprochen. Und zum Schluss noch eine Bemerkung. Solltet ihr die Frechheit haben und euch bei der Polizei zu beklagen, seid euch über zwei Dinge gewiss. Erstens gehen ein paar Filme ins Internet und ihr werdet euch vor Freiern nicht retten können. Und zweitens kommen noch ein paar Freunde von mir und werden euch alle Löcher so weit aufreißen, dass dort ein Bus wenden kann. So, meine Herren, ich wünsche viel Spaß und macht euch nicht die Mühe und zieh, wenn ihr geht die Tür nur ran. Getränke stehen in der Küche. Ich wünsche eine tolle Party."
    
    Die beiden Frauen saßen mit schreckgeweiteten Augen da und langsam gegriffen sie wohl, was auf sie zu kommt, denn die Herren mit den Masken befreiten ihre Körper von unnötigem Ballast. Die beiden Stecher sahen sich an und dann knallte es zweimal und sie lagen mit blutenden Gesichtern in der Ecke.
    
    Kurz in mein Büro und einen Block und einen Stift zum Schreiben geholt und auf den Esstisch gelegt.
    
    "Sylvia, du verfickte Schlampe, kannst in den Pausen die Namen eurer Freunde aufschreiben. Hoffentlich müssen meine Freunde nicht übersetzen, was ich meine. Und wenn du es nicht tust, wird sich jemand finden, der mir jeden Namen verrät. Nicht wahr, Martina."
    
    Ich ging und als ich die Tür schloss, wusste ich, dass dahinter die Hölle ausbrach. Am frühen Morgen klingelte das Telefon und der Vorsitzende teilte mit, dass es eine sehr lange Party gewesen sei und die Jungs fragen ließen, ob sie die Mädchen noch eine Nacht behalten ...
    ... könnten. Es gäbe noch Bedarf bei seinen Leuten. Natürlich gab ich mein Einverständnis. Ob das den Mädchen noch Spaß machen würde, wagte ich zu bezweifeln.
    
    Fast konnte er vor Lachen nicht erzählen, wie sehr die beiden Herren doch gewinselt und gebettelt hätten und dann in eine sicher tiefe Ohnmacht gefallen wären. Sie lägen jetzt in der Klinik und würden dort zusammengeflickt. Er glaube, dass die Arm- und Beinbrüche das Geringste seien. Der sicher folgende Aufenthalt in der Psychiatrie wäre wohl schlimmer.
    
    Schnell fuhr ich in meine Wohnung und war wirklich überrascht, dass alles blitzeblank war. Nur der Kasten mit leeren Flaschen und die leeren Flaschen Schnaps waren Zeugnis einer heißen Nacht.
    
    Ich war gerade angezogen und trank noch eine Tasse Kaffee, als es klingelte und die Polizei vor der Tür stand. Höflich aber bestimmt, teilten sie mir mit, dass sie sich die Wohnung ansehen müssten. Hier wäre ein Verbrechen passiert. Genau so höflich ließ ich sie eintreten und nach einer kurzen, aber gründlichen Durchsuchung zogen sie ab. Die letzte Frage nach dem Aufenthalt meiner Frau konnte ich leider nicht beantworten, da sie ja mit ihrer Freundin weggefahren ist.
    
    Mit deutlichem Bedauern meinte ich, dass es leider mit meiner Ehe nach der langen Trennung nicht zum Besten steht und wir uns scheiden lassen würden. Daher sagt mir meine Nochfrau auch nicht, was sie macht.
    
    Kurz noch mal telefoniert und dann herzhaft gelacht, denn die beiden Idioten bekommen noch mal Besuch in der ...
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