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Tatjana
Datum: 18.06.2026, Kategorien: Fetisch
... sollte ich erst einmal ein halbes Jahr Ruhe bis zum nächsten Kontrolltermin haben. Auf Wiedersehen, hübsche Tatjana! Drei Wochen später sorgte der Zufall dafür, dass wir uns wiedersahen. Als verwitweter Single mit 44 Jahren hatte ich es mir angewöhnt, auch mal alleine etwas zu unternehmen, um richtig auszuspannen. Mal abseits des Freundeskreises, ohne meine Kinder, die bereits außer Haus wohnten, ging ich mal zum Abendessen ins Restaurant, mal ins Kino oder zum Billardspielen, um zu üben. Heute saß ich am Sonntagabend im „La Venezia" und wartete auf meinen Hauptgang. Das Lucioperca la Venezia, Zanderfilet mit Spinat und Mandeln, war einfach der Wegtritt und ich hätte es jeden Abend genießen können. Drei Tische weiter sah ich Tatjana sitzen. Sie bestellte sich etwas zu trinken und schien auf jemanden zu warten. Vermutlich schien sich ihre Verabredung zu verspäten. Während ich meinen Hauptgang und den trockenen Pinot Grigio genoss, beobachtete ich, wie Tatjanas Miene sich immer weiter verdunkelte und eine Traurigkeit sich in ihr breit machte. Sie saß nun schon gute 45 Minuten alleine. Die Arme! Ich rief den Kellner heran und bestellte für Sie zwei Gläser Pinot Grigio, in der Hoffnung, dass sie mich an ihren Tisch bitten würde. Ich hatte Erfolg und als sie zu mir herüberschaute, winkte sie mich heran. Langsam schritt ich zu ihr herüber und begrüßte sie: „Hallo! Du bist doch Tatjana, richtig?" Etwas verlegen bestätigte Sie dies und fragte mich: „Du bist der Matteo ...
... und ein Patient der Praxis, oder?". „Ja, das ist richtig. Darf ich Platz nehmen und dich beim Essen unterhalten?" fragte ich sie sanft. „Hmm", summte Tatjana, „eigentlich wollte ich gerade gehen. Meine Verabredung hat mich versetzt!" Mir tat das nicht wirklich leid, aber ich sagte es ihr. Schließlich war es ja nun ein kleines Glück, dass ich heute in so netter Gesellschaft landete. Ich durfte bleiben, Tatjana ließ sich überreden doch etwas zu essen und einladen durfte ich sie auch. Der Abend war rundherum gelungen und ich konnte mich nicht sattsehen an diesem jungen, hübschen Ding, welches nur halb so alt war wie ich. Und in feiner Abendkleidung sah die Kleine wirklich noch verlockender aus als in ihrer Dienstkleidung. Wir hatten wirklich tolle Gesprächsthemen. Für ihr Alter war sie wirklich interessiert, klug, neugierig und vor allem recht reif. Sie gab kein doofes Gekicher von sich, hatte aber tatsächlich einen feinen, spitzen Humor, wie ich ihn liebte. Man musste schon gut überlegen, wie sie etwas meinte. Ich glaube, das war es damals, was mich am meisten faszinierte. Erst dann kam das noch fast Jugendliche und Knackige, was mich lockte. Beim Abschied standen wir uns gegenüber. Gentleman-like gab ich ihr einen angedeuteten Handkuss, bedankte mich für den wunderbaren Abend und gerade als ich gehen wollte, hörte ich von ihr: "Sehen wir uns wieder? Matteo? Der Abend war brillant. Ich kann dir nicht sagen, wie lange ich mich nicht mehr so gut amüsiert habe!". „Das ...