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Tatjana
Datum: 18.06.2026, Kategorien: Fetisch
... natürlich war ich von diesem Anblick abgelenkt. Das konnte ich natürlich nicht zugeben. Definitiv war aber ihr Spiel deutlich besser als meines. Ich war nun an diesem Abend schon so weit, dass ich eigentlich mehr von ihr wollte, als mein Anstand dies zulassen würde. Wir genossen diesen gemeinsamen Abend sehr und auch heute vereinbarten wir, dass wir in den nächsten Tagen mal telefonieren. Für mich war klar, dass ich mit diesem „Mädchen" eine Freundschaft haben könnte, mehr aber auch nicht. Und so waren die Treffen in den nächsten Wochen und Monaten vor allem eines für mich: Balsam für die Seele. Klar, sie war mit ihren Reizen enorm sexy. Aber viel wichtiger war, dass ich jemanden hatte, mit dem ich viel Spaß haben konnte und mit dem ich auch ernstere Sachen besprechen konnte. Niemals habe ich versucht, ihr nahe zu kommen und niemals hat Sie gezeigt, dass da mehr sein könnte. Da waren wir uns wohl einig. Und so hatten wir in zwei Jahren eine wunderbare und vertrauensvolle Freundschaft aufgebaut, in der wir uns auch mit unseren Sorgen und Ängsten einander anvertraut haben und immer füreinander da waren. Unsere Freundschaft war eine exklusive Sache, die wir wirklich nicht mit anderen familiären Belangen oder dem jeweils anderen Freundeskreis vermengten. Ich war mir auch gar nicht sicher, ob Tatjana in ihrem Freundeskreis von „dem Alten" erzählte, mit dem sie sich mittlerweile zwei-dreimal in der Woche traf. Ich hatte dies nur meinen beiden Kindern anvertraut, welche ...
... dies gut fanden, aber auch skeptisch beäugten. Denn dieses junge Mädchen war doch nur zwei Jahre älter als meine Zwillingsmädchen. Meine anderen Freunde hatten vielleicht Vermutungen, ließen mich aber in Ruhe mit Nachfragen, wenn ich mal wieder keine Zeit hatte. Ja, und dann kam dieser Abend, an dem alles in Bewegung kam und unsere Freundschaft sich hochemotional, rasant und verrückt entwickeln sollte. Wir kamen an einem Freitagabend gerade aus dem Theater. Das Krimistück war wirklich spannend inszeniert und ließ uns viel darüber im Auto sprechen. Tatjana hatte während der Pause und nach der Vorstellung noch mit mir an der Theaterbar gesessen und drei Champagner genossen. Entsprechend aufgekratzt und locker erschien sie heute. Bei ihr zu Hause angekommen, stieg ich aus, öffnete ihr die Tür (so wie immer) und hielt ihr die Hand zum Aussteigen hin. Wir standen uns kurz gegenüber und der Moment, ich muss es zugeben, war irgendwie magisch. Sie setze Ihre Hände an meine Hüften und machte sich, ich war gute 15 Zentimeter größer als sie, auf ihren Zehenspitzen ganz lang und küsste mich sanft, aber fordernd. Ich wusste in diesem Moment nicht so recht, was ich machen sollte. Zwei Jahre lang setzte ich auf Freundschaft, obwohl ich nun genau betrachtet immer nur an sie dachte. Zwei lange Jahre. Aber ich konnte das nicht. Ihre Freundschaft war mir zu wertvoll und der Altersunterschied wird ja auch nicht kleiner. Vorsichtig drückte ich sie an den Schultern zurück und machte auch ...